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Tierversicherung

Warum lohnt sich der Abschluss einer Tierversicherung?

MoneyCheck | TierversicherungDer sonst friedliche Hund fühlt sich bedroht und beißt einen Passanten, der ihn streicheln möchte, in die Hand. Ihre Katze läuft auf die Straße, ein Auto will ihr ausweichen und verursacht einen Unfall. Das Pferd scheut und verletzt die Reitschülerin: Neben einer Reihe an möglichen Schäden, die Ihr Haustier gegenüber Dritten verursachen kann, ist es auch einem nicht unerheblichen Risiko für Unfälle oder eigene Krankheiten ausgesetzt: Der Hund hat einen Infekt und muss beim Tierarzt ambulant behandelt werden, genauso wie die Katze, die von einem Auto angefahren wurde. Ein Griffelbeinbruch des Pferdes verlangt eine Operation. Ganz gleich, ob Ihr Haustier einen Schaden verursacht hat oder selbst einen „Schaden“ erlitten hat, stehen Sie als Tierhalter in der Haftung beziehungsweise der Verantwortung, den Dritten den Schaden zu erstatten beziehungsweise die nötigen Behandlungskosten für die Genesung des Tieres zu tragen. Jeder, der ein Tier hält, sollte daher über eine entsprechende Absicherung nachdenken, um im Schadensfall nicht die Kosten aus eigener Tasche zahlen zu müssen.

Mit einer Tierversicherung erhalten Sie Versicherungsschutz für Ihren tierischen Liebling. Der Begriff Tierversicherung unterliegt dabei keiner eindeutigen Definition, sondern bezieht sich in der Regel auf eine oder mehrere der folgenden Versicherungen:

  • eine Tierhalterhaftpflichtversicherung für Schäden, die durch das Tier gegenüber Dritten verursacht wurden
  • eine Tierkrankenversicherung für ambulante Behandlungen des Tieres durch Krankheit oder Unfall
  • eine Tier-OP-Versicherung für notwendige chirurgische Eingriffe

Jede Form einer Tierversicherung kann separat abgeschlossen werden, einige Versicherer bieten aber auch Komplettversicherungspakete. Zu beachten ist, dass eine Tierversicherung immer für ein bestimmtes Tier abgeschlossen wird. Die häufigsten und üblichsten Abschlüsse einer Tierversicherung richten sich an

Zwar selten, aber es besteht auch die Option einer Versicherung für

  • Kaninchen, Hamster und Meerschweinchen
  • Reptilien (wie Schlangen, Echsen, Kaimane)
  • Schweine, Rinder, Schafe
  • Kamele, Zebras, Strauße (zum Beispiel für einen Zoo oder Zirkus)

Vor allem der Abschluss einer Haftpflichtversicherung für das eigene Tier stellt eine wesentliche Absicherung dar. Sollte Ihr Haustier einen Schaden verursachen, stehen Sie als Tierhalter sogar in einer gesetzlichen Haftungspflicht, den Schaden in voller Höhe und unbegrenzt zu erstatten. Bei Hunden ist der Besitz einer Haftpflichtversicherung der Tierversicherung in einigen Bundesländern sogar per Gesetz verpflichtend. Dahingegen bedarf es für kleinere und zahme Haustiere, darunter auch Katzen, keiner eigenen Tierversicherung für den Haftpflichtschaden. Eine Mitversicherung über die private Haftpflichtversicherung ist ausreichend.

 

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Welche Schäden sind im Rahmen einer Tierversicherung mitversichert?

Es hängt grundsätzlich von der Form der Tierversicherung und dem versicherten Tier ab, welche Schäden bei einer Tierversicherung mitversichert sind:

bei der Tierhalterhaftpflicht einer Tierversicherung

Über eine Tierhalterhaftpflichtversicherung sind folgende Schäden gegenüber Dritten abgedeckt, die das versicherte Tier schuldhaft verursacht hat und für die Schadensersatzansprüche gestellt werden:

  • Sachschäden
  • Personenschäden
  • Vermögensschäden

Je nach Anbieter können auch folgende Schäden über die Tierversicherung mitversichert werden:

  • Schäden an der eigenen Mietwohnung
  • Schäden, die in der Hundeschule entstanden sind
  • Schäden an beweglichen Sachen in Hotels, Ferienwohnungen und Ferienhäusern
  • Schäden durch ungewollte Deckakte
  • Schäden, während Dritte das Tier gehütet haben
  • Schäden beim Führen ohne Leine

bei der Tierkranken- und OP-Versicherung einer Tierversicherung

Die Tierversicherung übernimmt die Behandlungs- Therapie- und Operationskosten für Ihr versichertes Tier im Falle einer Erkrankung oder eines Unfalls. Auch notwendige Vorsorgemaßnahmen, zum Beispiel Impfungen, sind meistens mitversichert.

 

Was sollte ich beachten, bevor ich eine Tierversicherung abschließe?

Bevor Sie eine Tierversicherung abschließen, sollten Sie festlegen, welche Form der Tierversicherung für Ihr Tier sinnvoll und gegebenenfalls sogar notwendig ist. Bei einer Kranken- und OP-Tierversicherung können Sie das individuelle Risiko eines Unfalls oder einer Krankheit und die damit verbundenen Behandlungskosten vergleichend mit den Beiträgen einer Tierversicherung gegenüberstellen und abwägen, ob eine Tierversicherung für Ihr Haustier in Frage kommen kann und wenn ja, welche Leistungen Sie tatsächlich benötigen. Die wenigen Anbieter auf dem Markt für eine Tierversicherung bieten teilweise einen sehr unterschiedlichen Leistungsumfang.

Der Abschluss einer Tierhalterhaftpflichtversicherung hängt vor allem von dem Tier ab, das versichert werden soll. Für kleinere und vor allem zahme Haustiere, wie Hamster, Kaninchen aber auch Katzen, können Sie auf einen separaten Abschluss einer Tierversicherung verzichten. Da man davon ausgeht, dass diese Tiere keine größeren Schäden anrichten können, sind sie über die private Haftpflichtversicherung mitversichert. Dahingegen besteht für Hunde, zumindest in sechs Bundesländern (Hamburg, Berlin, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen), ab einem Alter von drei bis sechs Monaten die gesetzliche Verpflichtung einer Hundehalterhaftpflichtversicherung. Für Pferde und andere größere Tiere oder Reptilien besteht zwar keine gesetzliche Versicherungspflicht, dennoch sollte die jeweilige Gefahr und das mögliche Ausmaß für einen Schaden, den ein Tier verursachen könnte, gut abgewogen und bei einem erhöhten Risikopotential mit einer entsprechenden Tierversicherung abgedeckt werden.

MoneyCheck | TierversicherungWer sich für eine umfassendere Versicherungslösung einer Tierversicherung entscheidet und mehrere Policen für sein Haustier abschließt, für den besteht bei einigen Anbietern die Option, die Versicherungen als ein Versicherungspaket einer Tierversicherung abzuschließen. Diese Komplettversicherung bietet den Vorteil eines geringeren administrativen Aufwands und ist in aller Regel auch günstiger, als wenn mehrere Einzelpolicen abgeschlossen werden. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie keine pauschale Versicherungslösung erhalten, sondern Ihre Tierversicherung immer individuell auf den Bedarf und das Risikopotential Ihres jeweiligen Haustieres abgestimmt ist.

Besitzen Sie mehrere Tiere, so benötigen Sie häufig für jedes Tier eine eigene Tierversicherung. Es kann aber auch möglich sein, mehrere Tiere in einer Police der Tierversicherung zu versichern, dafür muss jedoch jedes Tier einzeln aufgeführt werden. Lediglich Welpen und Fohlen sind über die Tierversicherung des Muttertieres für einen begrenzten Zeitraum automatisch mit abgesichert. Bei mehreren versicherten Tieren gewähren einige Anbieter Rabatte.

Der Versicherungsschutz einer jeden Tierversicherung gilt bei allen Anbietern weltweit, so dass Tiere auch auf Reisen für eine unterschiedlich lange Dauer von etwa drei bis sechs Monaten versichert sind.

Bei der Tierkrankenversicherung einer Tierversicherung gibt es einige Aufnahmekriterien. So werden Tiere je nach Anbieter nur dann versichert, wenn

  • sie mindestens zwei bis drei Monate alt sind (Mindestalter).
  • sie höchstens sieben bis zehn Jahr alt sind (Höchstalter).
  • positives tierärztliches Gutachten vorliegt (bestehen Vorerkrankungen, werden diese häufig vom Leistungsumfang der Tierversicherung ausgeschlossen).

 

Welche Leistungen sind bei einer Tierversicherung im Schadensfall mit inbegriffen?

Welche Leistungen bei einer Tierversicherung im Schadensfall mit inbegriffen sind, hängen davon ab, um welche Art der Tierversicherung es sich handelt. Fast alle Anbieter einer Tierversicherung bieten verschiedene Tarife mit einem unterschiedlich hohen Leistungsumfang – vom Basis- bis hin zum Premiumschutz:

bei der Tierhalterhaftpflicht einer Tierversicherung

Wie jede Haftpflichtversicherung beinhaltet auch eine Tierhalterhaftpflichtversicherung immer die Kosten zur Prüfung auf Berechtigung der Schadensersatzansprüche, die von Dritten bei Schäden, die Ihr Tier verursacht hat, gestellt werden. Weiterhin ist ein passiver Rechtsschutz in dieser Tierversicherung enthalten: Sollte sich die Forderung als unberechtigt erweisen, wird die Tierversicherung diese abwehren, gegebenenfalls auch mit Rechtsmitteln, zum Beispiel einem Rechtsanwalt oder vor Gericht. Im Falle einer berechtigten Forderung übernimmt die Tierversicherung

  • die Kosten für die Wiederbeschaffung oder Reparatur von beschädigten oder zerstörten Sachen bei Sachschäden.
  • die Kosten für die Wiederherstellung der menschlichen Gesundheit bei Personenschäden, zum Beispiel Behandlungs- und Therapiemaßnahmen.
  • die Kosten für Vermögensschäden, zum Beispiel Verdienstausfälle.
  • optional: die Kosten für Mietsachschäden.
  • optional: die Kosten für Schäden des eigenen Tieres, sofern dieses durch ein anderes Tier verletzt wurde und dessen Halter nicht bekannt ist.

bei der Tierkrankenversicherung einer Tierversicherung

Wer eine Tierkrankenversicherung abgeschlossen hat, kann für sein Tier folgende Leistungen bis zu einer festgelegten Höchstgrenze beanspruchen:

  • die Kosten für die Heilbehandlungen infolge von Krankheit oder Unfall
  • die Kosten für Vorsorgemaßnahmen, zum Beispiel Impfungen
  • freie Tierarztwahl
  • die Vermittlung von Tierärzten
  • die Unterbringungskosten und die Vermittlung von Tierbetreuungen bei Reise oder Krankheit des Tierhalters

bei der OP-Versicherung einer Tierversicherung

Häufig kann eine OP-Versicherung in eine Tierkrankenversicherung integriert werden. Sie leistet für

  • die Kosten für stationäre Aufenthalte in Tierkliniken
  • die Kosten für Operationen unter Teil- und Vollnarkose infolge von Krankheit oder Unfall
  • die Kosten für Nachbehandlungen
  • optional: die Kosten für Einäscherung
  • optional: die Kosten für Kastrationen und Sterilisationen
  • freie Wahl von Tierkliniken
  • die Vermittlung von Tierkliniken

 

Welche Leistungen sind bei einer Tierversicherung im Schadensfall nicht mit inbegriffen?

Zum Versicherungsumfang einer Tierversicherung gehören grundsätzlich auch nur die Leistungen, die vertraglich vereinbart wurden. Im Schadensfall können Sie demnach auch nur die Leistungen beanspruchen, die Ihre jeweilige Tierversicherung beinhaltet. Grundsätzlich wird keine Tierversicherung für einen Schaden aufkommen oder Behandlungskosten übernehmen, wenn ein Schaden vorsätzlich herbeigeführt wurde.

Weiterhin können Sie mit weiteren Leistungsausschlüssen rechnen:

bei der Tierhalterhaftpflicht einer Tierversicherung

  • Eigenschäden (Schäden, die der Tierhalter erleidet)
  • Schäden durch Missachtung der Maulkorbpflicht (bei bestimmten Hunderassen)

Zu beachten ist zudem, dass die meisten Versicherungen den Versicherungsschutz für bestimmte Kampfhunde ablehnen.

bei der Tierkrankenversicherung einer Tierversicherung

Bei der Tierkrankenversicherung kann es zu einer Ablehnung der Tierversicherung kommen, wenn die Tiere vor dem Abschluss

  • ein bestimmtes Höchstalter überschritten haben
  • gesundheitlich vorbelastet sind

 

Was sollte ich tun, wenn ein Schadensfall eintritt?

Das richtige Verhalten im Schadensfall hängt bei der Tierversicherung ebenfalls davon ab, ob es sich um einen Haftpflichtschaden handelt oder um eine Erkrankung des eigenen Tieres:

bei der Tierhalterhaftpflicht einer Tierversicherung

MoneyCheck | TierversicherungSollte Ihr Tier einem Dritten einen Sach- oder Personenschaden zugefügt haben, ist es als Versicherungsnehmer einer Tierversicherung Ihre Verpflichtung, mögliche schadensmindernde Maßnahmen zu ergreifen. Verständigen Sie beispielsweise einen Krankenwagen, falls eine Person verletzt wurde und versuchen Sie zu verhindern, dass Ihr Tier weiteren Schaden anrichtet. Weiterhin sollten Sie vermeiden, vorschnelle Schuldeingeständnisse vorzunehmen oder gar Zahlungen an den Geschädigten zu leisten.

Vielmehr gilt es, den Schaden unverzüglich Ihrer Tierhalterhaftpflichtversicherung zu melden, entweder online über ein Schadensformular oder telefonisch. Relevante Angaben sind unter anderen:

  • der Ort und Zeitpunkt des Schadens
  • die Ursache des Schadens
  • der Unfallhergang
  • Name und Anschrift des Geschädigten
  • die Schadenshöhe (sofern bekannt)

Es ist Aufgabe der Tierversicherung, den jeweiligen Schadensersatzanspruch zu prüfen. Bei berechtigter Forderung wird die Leistung direkt dem Geschädigten bis zur maximalen Höhe der Deckungssumme ausgezahlt.

bei der Tierkranken- und OP-Versicherung einer Tierversicherung

Im Falle einer Erkrankung und eines Unfalls, die eine tierärztliche Behandlung notwendig werden lassen, können Sie sich als Versicherungsnehmer einen Tierarzt oder eine Tierklinik selbst aussuchen. Alle Anbieter einer Tierversicherung bieten freie Tierarztwahl. Nach der erforderlichen Behandlung oder der OP reichen Sie die Originalrechnung direkt bei der jeweiligen Tierversicherung ein. Für eine schnelle Schadensregulierung ist es notwendig, dass die Rechnung folgende Angaben enthält:

  • die Diagnose
  • den Namen des Tierhalters
  • das Datum der Behandlung
  • die berechneten Leistungen mit dem jeweiligen Gebührensatz
  • die Angaben zum Tier (Name, Rasse und falls vorhanden die Chipnummer)

In der Regel wird die Rechnungssumme innerhalb weniger Tage Ihrem Konto gutgeschrieben.

 

Wann setzt der Versicherungsschutz der Tierversicherung ein?

Während Sie bei der Tierhalterhaftpflichtversicherung direkt ab dem ersten Tag nach Vertragsabschluss Versicherungsschutz genießen, müssen Sie bei einer Tierkrankenversicherung in aller Regel mit einer Wartezeit rechnen. Diese beträgt abhängig vom Anbieter zwischen 30 Tagen und drei Monaten. In dieser Zeit müssen Sie zwar Beiträge für die Tierversicherung zahlen, erhalten im Schadensfall jedoch noch keine Leistungen. Diese Vereinbarung einer Wartezeit hat den Hintergrund, dass Anbieter die Versicherung von bereits erkrankten Tieren verhindern wollen. In der Regel wird jedoch bei einem Unfall oder den Vorsorgemaßnahmen auf die Wartezeit verzichtet. Die Dauer des Versicherungsschutzes einer Tierversicherung ergibt sich dann aus der in der Police geregelten Laufzeit. Meistens beträgt diese mindestens ein Jahr, optional auch länger.

 

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Wie hoch sollte die Deckungssumme der Tierversicherung sein?

Auch bei der Deckungssumme gilt es zwischen den verschiedenen Formen einer Tierversicherung zu unterscheiden:

bei der Tierhalterhaftpflicht einer Tierversicherung

Da bei einem Schaden, den ein Tier verursacht, der Halter in der gesetzlichen Verpflichtung steht, dem Geschädigten den Schaden unbegrenzt und in voller Höhe zu ersetzen, sollte die Deckungssumme möglichst hoch festgelegt werden, damit im Schadensfall tatsächlich sämtliche Kosten über die Tierversicherung abgedeckt sind.

Allgemein empfohlen (zum Beispiel von der Stiftung Warentest) werden Versicherungssummen von fünf Millionen Euro. Einige Versicherer bieten diese Summe sowohl für Sach-, Personen- als auch Vermögensschäden an. Teilweise werden Vermögensschäden auch niedriger mit etwa 50.000 bis 100.000 Euro abgesichert. Einige Premiumtarife einer Tierhalterhaftpflichtversicherung versichern auch Deckungssummen im zweistelligen Millionenbereich.

Da es sich bei der Hundehalterhaftpflichtversicherung in einigen Bundesländern um eine gesetzlich vorgeschriebene Pflichtversicherung handelt, werden hierbei Mindestversicherungssummen vorgegeben. Diese betragen für Personenschäden 500.000 Euro und 250.000 Euro für Sachschäden. Jeder Hundehalter sollte das eigene Schadensrisiko selbst abwägen und gut überlegen, ob die Mindestversicherungssumme ausreichend ist. In der Regel geben die Versicherer jedoch pauschal deutlich höhere Versicherungssummen vor.

bei der Tierkranken- und OP-Versicherung einer Tierversicherung

MoneyCheck | TierversicherungBei jeder Leistungsart werden vom Versicherer einer Tierversicherung Höchsterstattungsgrenzen festgelegt. Diese variieren von Anbieter zu Anbieter. Auch bei den unterschiedlichen Tarifen eines Anbieters können die zu erstattenden Kosten unterschiedlich hoch ausfallen, je nachdem, ob ein Basis- oder ein Komforttarif abgeschlossen wurde. Jährliche Leistungsgrenzen oder Leistungsgrenzen je Versicherungsfall sind bei jeder Tierversicherung vorgesehen.

Auch die Vereinbarung einer Selbstbeteiligung ist üblich. Diese beschreibt die Summe, die der Versicherungsnehmer im Falle einer Leistungsinanspruchnahme selbst leisten muss. Eine Selbstbeteiligung wird bei der Tierversicherung entweder prozentual oder auch als feste Summe je Leistungsfall erhoben. Im Durchschnitt können Sie mit einer Selbstbeteiligung von etwa 20 Prozent oder 20 bis 40 Euro pro Rechnung rechnen. Eine hundertprozentige Kostenerstattung ist teilweise aber auch möglich, zum Beispiel dann, wenn das Tier bereits in jungen Jahren versichert wird und die Wahrscheinlichkeit für eine Erkrankung relativ gering ist.

 

Nach welchen Faktoren wird der Beitrag zur Tierversicherung berechnet?

Die Höhe des Beitrags ergibt sich vor allem daraus, wie umfangreich die jeweilige Tierversicherung ist und wie viele Versicherungen sie enthält. Wer mehrere Versicherungen für eine Tierversicherung zusammenfasst, wird in der Summe mehr zahlen, als wenn Versicherungsschutz lediglich für eine Versicherung besteht. In der Regel ist ein Versicherungspaket einer Tierversicherung aber günstiger als der Abschluss mehrerer Einzelpolicen.

Bei der Ermittlung des Beitrags spielen zudem die jeweiligen „Voraussetzungen“ Ihres Tieres eine nicht unerhebliche Rolle. Dazu gehören:

  • das Alter des Tieres: Wer sein Tier jung versichert, kann davon ausgehen, dass die Beiträge günstiger ausfallen. Möglich ist es auch, dass der Leistungsumfang bei einem frühen Abschluss größer ausfällt. Meist gibt es Altershöchstgrenzen bei der Aufnahme in eine Tierversicherung, welche zwischen sieben und zehn Jahren betragen.
  • die Rasse des Tieres: Die Rasse ist für den Beitrag hauptsächlich relevant im Hinblick auf die Größe des Tieres (gemessen an der Schulterhöhe). Nicht jeder Anbieter unterscheidet bei der Beitragshöhe zwischen den diversen Rassen.
  • das (erwartete) Gewicht des Hundes: Das Risikopotential für einen Schaden wird bei einem schwereren Hund (über 40 Kg) höher eingeschätzt als bei einem Hund unter 20 Kg. Dementsprechend sind Hunde mit einem hohen Gewicht auch teurer in der Tierversicherung.

Weiterhin findet der jeweilige Leistungsumfang bei der Beitragskalkulation einer Tierversicherung immer Berücksichtigung, darunter

  • die Höhe der Deckungssumme
  • die maximal zu erstattenden Kosten (jährlich oder je Schadensfall)
  • die Höhe der Selbstbeteiligung
  • die Anzahl der zu versichernden Tiere
  • die Dauer der Wartezeit
  • der geografische Geltungsbereich und die Geltungsdauer im Ausland
  • zusätzliche Vereinbarungen (zum Beispiel Verzicht auf Leinenzwang, Versicherungsschutz bei Hüten von Dritten bei Hunden)

Nicht zuletzt tragen auch allgemeine Faktoren bei der Beitragshöhe einer Tierversicherung Berücksichtigung:

  • die Laufzeit
  • die Zahlungsmodalitäten
  • das Preisniveau des Anbieters

 

Welchen Nutzen hat ein Vergleich der Tierversicherung für mich?

Eine Tierversicherung ist ein spezielles Versicherungsprodukt (sowohl Tierhalterhaftpflicht- als auch Tierkranken- und OP-Versicherung) und wird dementsprechend nur von wenigen Anbietern auf dem deutschen Markt angeboten. Aber auch wenn sich ein Versicherungsvergleich übersichtlich gestaltet, sollte dieser nicht versäumt werden: Die einzelnen Versicherer bieten selbst mehrere Tarife in unterschiedlichen Komfortstufen an und auch das jeweilige Leistungsangebot unterscheidet sich zum Teil erheblich. Legen Sie deshalb vor einem Vergleich Ihre jeweiligen Ansprüche an eine Tierversicherung fest und loten Ihren individuellen Bedarf anhand folgender Kriterien aus:

  • der Versicherungsumfang
  • das Risikopotential
  • die Höhe der Kostenerstattung
  • der Umfang der Leistungen
  • der Umfang von zusätzlichen Leistungen
  • die Kosten, die im Schadensfall selbst getragen werden (Selbstbeteiligung)

Für einen umfassenden Versicherungsvergleich kann dann ein Online Tarifrechner genutzt werden: Kostenlos, schnell und unverbindlich ermittelt dieser anhand Ihrer Angaben eine übersichtliche Darstellung an Tarifen einer Tierversicherung, die Ihrem Bedarf gerecht werden und dabei einen möglichst günstigen Beitrag bieten. Erfahrene Versicherungsexperten stehen in der Regel bei Fragen telefonisch zur Verfügung, ein direkter Online Abschluss ist möglich.

 

Kann ich die Versicherungsbeiträge von der Steuer absetzen?

Bei der Frage nach der steuerlichen Absetzbarkeit einer Tierversicherung gilt es ebenfalls zu unterscheiden, ob es sich um eine Tierhalterhaftpflicht oder eine Tierkrankenversicherung handelt:

bei der Tierhalterhaftpflicht einer Tierversicherung

Die Beiträge, die Sie als Halter eines Tieres für die Tierhalterhaftpflicht zahlen, erfahren eine steuerliche Begünstigung, wenn Sie diese als Vorsorgeaufwendungen bei der Einkommenssteuererklärung angeben. Zu beachten ist jedoch, dass es bei den Vorsorgeaufwendungen jährliche Höchstbeträge gibt, die durch andere Beiträge, zum Beispiel für Kranken- oder Pflegeversicherungen, bereits ausgeschöpft sein können. Diese Höchstgrenzen belaufen sich auf 1.900 Euro für Angestellte und 2.800 Euro für Selbstständige.

bei der Tierkrankenversicherung einer Tierversicherung

Eine steuerliche Absetzbarkeit ist bei einer Tierkrankenversicherung nicht gegeben, da diese allein zum Schutz des eigenen Vermögens dient und damit keiner steuerlichen Vergünstigung unterliegt. Eine Ausnahme gibt es jedoch: Erfüllt das Tier eine bestimmte Aufgabe (zum Beispiel als Blindenhund) oder wird es vom Halter für die Ausübung seiner beruflichen Tätigkeit benötigt (zum Beispiel als Polizei- oder Rettungshund) können Sie die Beiträge als außergewöhnliche Belastung oder bei beruflichem Einsatz als Werbungskosten absetzen.

Beinhaltet eine Tierversicherung sowohl eine Tierhalterhaftpflichtversicherung als auch eine Tierkrankenversicherung, ist es für den steuerlichen Aspekt wichtig, dass die jeweiligen Beiträge in der Police einzeln aufgeführt werden. Ansonsten besteht das Risiko, dass die Beiträge für die Tierhaftpflichtversicherung vom Finanzamt nicht anerkannt werden.

 

Worauf muss ich bei der Kündigung meiner Tierversicherung achten?

MoneyCheck | TierversicherungFür jede Tierversicherung besteht die Möglichkeit einer Kündigung: Fristgerecht können Sie immer zum Ende einer Laufzeit mit einer Kündigungsfrist von meist drei Monaten Ihre Police einer Tierversicherung kündigen. Erfolgt keine Kündigung, verlängert sich die Police der Tierversicherung automatisch um ein weiteres Versicherungsjahr. Weiterhin kann es die Option einer außerordentlichen Kündigung auch während der Laufzeit geben, zum Beispiel bei einer Beitragserhöhung des Versicherers oder nach dem Eintreten eines Schadensfalls. Die Kündigungsfrist der außerordentlichen Kündigung beträgt jeweils einen Monat.

Beinhaltet eine Tierversicherung eine Hundehaftpflicht und Sie sind in Ihrem jeweiligen Bundesland zum Abschluss gesetzlich verpflichtet, darf eine Kündigung einer Tierversicherung nur dann erfolgen, wenn der Anbieter der Tierversicherung gewechselt wird oder das Tier verstirbt oder verkauft wird. Ansonsten würden Sie sich ohne den entsprechenden Nachweis einer Hundehaftpflicht sogar strafbar machen.

Tarife und Anbieter:

Worauf muss ich bei einem Wechsel meiner Tierversicherung achten?

Wer infolge eines Tarifvergleichs einen Tarif einer Tierversicherung findet, der preisgünstiger und/oder leistungsstärker ist, für den kann sich ein Wechsel des Tarifs und/oder des Anbieters einer Tierversicherung lohnen.

Beachten Sie jedoch,

  • dass die bestehende Tierversicherung zum jeweiligen Zeitpunkt kündbar ist, damit eine Doppelversicherung vermieden wird.
  • dass bei der Tierkrankenversicherung ein erneutes tierärztliches Gutachten verlangt wird.
  • das höhere Alter Ihres Tieres bei einem neuen Abschluss einer Tierversicherung, was sich beitragserhöhend oder leistungsreduzierend auswirken kann.