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Ökostrom

Was ist Ökostrom?

MoneyCheck | Ökostrom

Strom aus erneuerbaren Energiequellen wird als Ökostrom bezeichnet. Es gibt zahlreiche Anbieter für grünen Strom, verschiedene Gütesiegel sorgen dabei für Transparenz. Unter anderem bieten der TÜV Nord und der TÜV Süd sowie das Ökostromlabel Grüner Strom und das OK Power Gütesiegel entsprechende Zertifizierungen. Wichtig ist, dass ein Teil des Stroms aus erneuerbaren Energien erzeugt wird.

Der Anteil von Ökostrom am deutschen Stromverbrauch liegt bei 35 Prozent (Stand 2017) mit steigender Tendenz. Auch in den vergangenen Jahren war ein eindeutiges Wachstum zu verzeichnen. Bis 2035 soll ein Anteil von mindestens 60 Prozent erreicht werden. Im Jahr 2016 bezogen knapp zehn Millionen Menschen in Deutschland Ökostrom. Seit 2010 hat sich diese Zahl mehr als verdoppelt. Jährlich fließen über 200 Milliarden Kilowattstunden in deutsche Stromleitungen. Prozentual die meisten Ökostrom Abnehmer gibt es in Berlin, im Saarland und in Mecklenburg-Vorpommern.

Wer sich für Ökostrom, der auch als Grüner Strom bezeichnet wird, entscheidet, setzt auf Strom, der durch erneuerbare Energiequellen auf ökologische, nachhaltige und umweltschonende Weise und damit CO2-neutral erzeugt wird. Die Produktion von Ökostrom setzt sich aus folgenden Energiequellen wie folgt zusammen:

  • 35 Prozent Windkraftanlagen (onshore)
  • 24 Prozent Biomasse
  • 20 Prozent Solarenergie
  • 11 Prozent Wasserkraft
  • 7 Prozent Windkraftanlagen (offshore)
  • 3 Prozent Hausmüll

Unter die Definition Ökostrom fällt teilweise auch die Energie aus Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen. Diese verursachen zwar deutlich weniger CO2-Ausstoß als Braun- und Steinkohleanlagen oder als Atomkraftwerke, dennoch werden in diesen Anlagen auch fossile Brennstoffe verwendet.

Da der Begriff Ökostrom nicht gesetzlich geschützt ist, ist Ökostrom nicht gleich Ökostrom. Zwar können die Verbraucher davon ausgehen, dass die Anbieter bei den jeweiligen Tarifen Ökostrom ins Netz speisen, es bedeutet jedoch nicht, dass der Ökostrom selbst und zeitnah in Deutschland erzeugt wurde und die Anbieter einen großen Beitrag für die Umwelt leisten. Ein Umweltbeitrag würde beispielsweise dann bestehen, wenn der Anbieter für Ökostrom aktiv zur Energiewende beiträgt, zum Beispiel durch die finanzielle Förderung und den Ausbau von nachhaltigen Erzeugungsanlagen. In Deutschland gibt es bislang nur wenige „echte“ Anbieter von Ökostrom.

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Welche Anbieter für Ökostrom gibt es?

Ökostrom Tarife gibt es mittlerweile sehr viele, über 800 Stromversorger haben Ökostrom im Angebot. Bei den meisten handelt es sich jedoch um große Konzerne, die parallel auch noch konventionellen Strom aus Kohle- und Atomkraftwerken anbieten. Auch wenn der Kunde in dem jeweiligen Tarif selbst Ökostrom bezieht, finanziert er hierbei dennoch den konventionellen Strom weiter mit. Wer tatsächlich reinen Ökostrom erhalten möchte, für den empfiehlt sich ein Tarif von einem der wenigen unabhängigen Ökostrom Versorger, die zudem den Ausbau von regenerativen Anlagen fördern und weitere Qualitätsmerkmale aufweisen.

Die wichtigsten Anbieter für Ökostrom im Überblick:

  • Greenpeace Energy eG
  • Die größte deutsche eingetragene Energiegenossenschaft ist mit gut 100.000 Privat- und Gewerbekunden ein großer unabhängiger Anbieter von Ökostrom. Greenpeace Energy wurde 1999 auf Initiative der Umweltorganisation Greenpeace mit dem Ziel einer Zukunft ohne Atom- und Kohlekraftwerke gegründet. Der Ökostrom wird hauptsächlich aus Wasser und zu einem geringeren Anteil aus Wind gewonnen.

  • Naturstrom AG
  • Gegründet 1998 gilt die Naturstrom AG als der erste unabhängige Ökostrom Anbieter und heute mit circa 250.000 Kunden zu den bundesweit größten Ökostrom Versorgern. Jeder Naturstrom-Tarif beinhaltet einen Cent pro kWh für den Ausbau von energieeffizienten Neuanlagen.

  • EWS Schönau GmbH
  • Die Elektrizitätswerke Schönau sind aus einer Bürgerbewegung im Jahr 1998 gegründet worden und haben heute gut 250.000 Kunden bundesweit, sowohl im privaten wie auch im gewerblichen Bereich. Der Stromtarif der EWS Schönau beinhaltet einen sogenannten Sonnencent, der für die Förderung von kleinen ökologischen Kraftwerken Verwendung findet.

  • Lichtblick
  • Mit rund einer Million Kunden ist Lichtblick der größte unabhängige Anbieter für Ökostrom. Das 1999 gegründete Unternehmen bietet seit 2007 auch umweltfreundliches Erdgas-Biogas an.

  • Bürgerwerke eG
  • Die 2013 gegründeten Bürgerwerke gehören zu den jüngeren Unternehmen für unabhängigen Ökostrom. Die eingetragene Genossenschaft ist ein Zusammenschluss von mehr als 12.000 Bürgern sowie von über 70 Bürger-Energie-Genossenschaften.

  • Polarstern GmbH
  • Die Polarstern GmbH gehört in Deutschland mit knapp 60.000 Kunden zu den kleineren Ökostrom-Anbietern. Neben reinem Ökostrom bietet das 2011 gegründete junge Unternehmen zudem 100 Prozent reines Ökogas an.

Welche Zertifizierungen für Ökostrom gibt es?

Da der Begriff Ökostrom nicht geschützt ist, kann es für die Verbraucher hilfreich sein, sich an den diversen Zertifizierungen zu orientieren. Diese bestätigen die Qualität des jeweiligen Ökostroms und machen die Suche nach dem passenden Angebot für den Verbraucher transparenter. Die wichtigsten Gütesiegel im Überblick:

  • Grüner Strom Label
  • Stromanbieter, die mit dem Ökostromlabel Grüner Strom zertifiziert sind, verpflichten sich dazu, einen festgelegten prozentualen Teil ihrer Einnahmen in die Investition von erneuerbaren Energieanlagen zu stecken und ihre Kunden ausschließlich mit 100 Prozent Ökostrom zu beliefern. Darüber hinaus trägt der Stromversorger durch innovative Maßnahmen zur Energiewende bei. Nicht gestattet beim Grüner Strom Label ist Energie aus der Kraft-Wärme-Kopplung.

  • ok-power Label
  • Hinter dem ok-power Label verbirgt sich der Verein EnergieVision zur Förderung von Nachhaltigkeit und Markttransparenz in der Energiewirtschaft. Wichtigstes Kriterium für die Zertifizierung für den Stromanbieter ist, dass er sich dazu verpflichtet, den Ausbau von erneuerbaren Energien in Deutschland in nicht unerheblichem Maße zu fördern und zu unterstützen. Der Stromversorger muss dafür einen festgelegten Anteil seiner Erlöse in zukunftsweisende Energieprojekte abführen. Der Verbraucher kann sich darauf verlassen, dass der ok-power Label-Strom zu 100 Prozent Ökostrom ist und der Anbieter keine Beteiligung an Kohle- oder Atomkraftwerken besitzt. Mindestens ein Drittel des Ökostroms kommt aus Anlagen, die höchstens sechs Jahre alt sind, ein weiteres Drittel aus Anlagen, die maximal seit zwölf Jahren bestehen. Es gelten verbraucherfreundliche Tarifbedingungen.

  • TÜV Nord
  • Um das Label Geprüfter Ökostrom vom TÜV Nord zu erhalten, muss der Stromanbieter hohe Standards in Bezug auf Transparenz und Nachvollziehbarkeit gegenüber seinen Kunden einhalten. Zudem verpflichtet er sich zu Maßnahmen, die den Ausbau von nachhaltigen Energiequellen stärken, sowie zu Investitionen von neuen energieeffizienten Anlagen. Auch dieser Ökostrom kommt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien.

  • TÜV Süd
  • Der TÜV Süd bietet verschiedene Zertifizierungen, die vor allem der Kontrolle von der Erzeugung des Ökostroms bis hin zur Lieferung an den Endkunden dienen. Der Ökostrom muss zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien gewonnen werden. Die Investition in den Ausbau von regenerativen Energien ist erforderlich. Je nach Zertifizierung kommen mindestens 30 Prozent des Ökostroms aus neuen Anlagen. Es gilt das Prinzip der Zeitgleichheit: Das bedeutet, dass der Ökostrom zeitgleich zum Verbrauch in den Haushalten erzeugt wird.

  • RECS
  • Das RECS Zertifikat ist ein internationales Label für die europaweite Förderung von regenerativen Energien und stellt die größte europäische Vereinigung im Energiesektor dar. Das RECS Label bestätigt anhand mehrerer Informationen, wie der Herkunft des Ökostroms, der Produktionsform und Hinweisen zur öffentlichen Förderung, den Umweltnutzen des Stroms.

Ihr Verbraucherexperte bei Moneycheck.de

Strom aus erneuerbaren Energien ist preislich längst konkurrenzfähig. Sie können Ihre Suche nach den besten Angeboten ausschließlich auf Ökostrom-Anbieter beschränken oder allgemein halten.

Tipp: Stellen Sie sich Ihren Strom nach Ihren bevorzugten Quellen zusammen. Ökostrom-Anbieter geben die Arten der Stromerzeugung in ihren Tarifen genau an. Das ermöglicht Ihnen eine gezielte Auswahl, ob Wasser- oder Windkraft im Mix enthalten sein sollen und welche Anteile sie haben.

Auch große Energieversorger bieten Ökostrom-Tarife an. Wenn Sie Wert auf einen reinen Ökostrom-Erzeuger legen, sehen Sie sich vorher die Zusammensetzung der Erzeugungsquellen genau an.

Peter Escher hilftIhr Verbraucherexperte

Erhalten Ökostrom Kunden ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien?

Entscheidet sich der Verbraucher für einen Ökostromtarif, ändert das nichts an der Zusammensetzung des Stroms, den er zu Hause erhält. Ein eigenes Stromnetz für den Ökostrom existiert nicht. Ökostromkunden sollten daher nicht annehmen, dass Ihr Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energien, wie Wind, Sonne oder Wasser, kommt. Aufgrund der Entscheidung für den grünen Strom speist der Anbieter jedoch die vom Kunden verbrauchte Strommenge mit Ökostrom in das Netz ein. Mit der Entscheidung für den Ökostrom sorgen die Haushalte also dafür, dass der Anteil des grünen Stroms in unseren Stromnetzen steigt und die Nutzung fossiler und atomarer Energien sinkt. Je mehr Haushalte den sauberen Strom wählen, desto höher wird also der Anteil des grünen Stroms in den Netzen.

In diesem Zusammenhang sind folgende Begriffe hervorzuheben:

Stromsee

Wer sich mit dem Thema Ökostrom beschäftigt, wird immer wieder auf den Begriff Stromsee treffen. Damit soll bildlich verdeutlicht werden, welchen Einfluss der Ökostrom auf den gesamten Strommix hat. Der See bildet dabei den gesamten bundesweit produzierten Strom ab. Aus den zuführenden Flüssen fließt Strom aus allen Quellen, sowohl aus regenerativen Energien als auch Strom aus Atom- und Kohlekraft. Der gesamte Strom trifft sich demnach in dem See, der als eine Art Sammelbecken fungiert. Durch die Abflüsse erreicht der Strom die Haushalte der Verbraucher, die damit alle den gleichen Strom erhalten. Hier gilt zudem das Prinzip: Was raus fließt, muss auch nachfließen. Um den Wasserspiegel auf einem konstanten Level zu halten, wird der verbrauchte Strom zur gleichen Zeit wieder mit neuem Strom aufgefüllt. Je mehr Verbraucher sich für Ökostrom entscheiden, desto mehr Ökostrom fließt auch in den See und beeinflusst in der Folge auch das Mischverhältnis des See zugunsten von Ökostrom. Je mehr Ökostromkunden es gibt, desto grüner und damit umweltfreundlicher wird auch der See.

Unterschied zeitgleiche und mengengleiche Einspeisung

Um sicher zu stellen, dass Sie mit Ihrem Tarif ausschließlich Ökostrom unterstützen, sollte vor Vertragsabschluss zudem darauf geachtet werden, dass der Ökostrom zeitgleich eingespeist wird. Bei der zeitgleichen Einspeisung ist gewährleistet, dass der Stromerzeuger zu jedem Zeitpunkt die Menge an Ökostrom ins Netz fließen lässt, die der Verbraucher in dem Moment verbraucht. Anders bei der mengengleichen Einspeisung: Hierbei wird verteilt über das gesamte Jahr die Menge an Ökostrom eingespeist, die der Kunde in dem Jahr insgesamt benötigt hat. Zwar fließt aufs Jahr gesehen die gleiche Menge Ökostrom ins Stromnetz, jedoch nicht zwingend zu dem Zeitpunkt, in dem der Ökostrom Kunde sie verbraucht.

Wieviel kostet Ökostrom?

Entgegen des weit verbreiteten Vorurteils muss Ökostrom nicht teurer sein als konventioneller Strom. Vor allem im Vergleich zum Grundversorgungstarif der großen Anbieter schneidet der Ökostrom meist deutlich günstiger ab. Zahlt ein Stromkunde in Deutschland durchschnittlich 1.125 Euro für seinen Strom, kostet der Tarif für Ökostrom im Schnitt 845 Euro und damit deutlich weniger. Im Vergleich zu den sogenannten Billigstromanbietern können Sie jedoch davon ausgehen, dass Ökostrom in der Regel etwas höher, jedoch nicht wesentlich, gehandelt wird.

Am günstigen ist Ökostrom in Bremen und in Nordrhein-Westfalen, mit den höchsten Kosten können Verbraucher in Schleswig-Holstein, in Brandenburg und in Mecklenburg-Vorpommern rechnen. Diese regionalen Unterschiede sind vor allem auf die jeweiligen Netzentgelte und den Wettbewerb der einzelnen lokalen Anbieter zurückzuführen.

Die Kosten für Ökostrom setzen sich dabei genauso wie bei konventionellem Strom aus folgenden Positionen zusammen:

  • circa 57 Prozent Kosten für Steuern und Abgaben: Dazu gehören die EEG-Umlage, die Stromsteuer, Konzessionsabgaben, die KWK-Umlage, die §19-Umlage gemäß Stromnetzeltverordnung, die Umsatzsteuer und weitere.
  • circa 25 Prozent Kosten für Netzentgelte sowie für Abrechnungen und Messungen
  • circa 18 Prozent Kosten für Erzeugung, Einkauf und Vertrieb

Die EEG-Umlage (Erneuerbare-Energien-Gesetz), die für den Ausbau von erneuerbaren Energien genutzt wird, nimmt mit 22 Prozent (Stand 2017) einen großen Kostenfaktor ein. Sie muss von jedem Stromversorger in Deutschland gezahlt werden, kommt letztlich vor allem aber den Anbietern von Ökostrom zugute.

Wer sich für Ökostrom entscheidet, kann je nach Anbieter damit kalkulieren, dass seine Stromkosten zusätzlich auch einen kleinen unternehmenseigenen Anteil für die Förderung von regenerativen Energiequellen beinhalten mögen.

Welche Angaben werden bei einem Vergleich für Ökostrom benötigt?

Wer nach einem passenden Anbieter für Ökostrom sucht, der kann entweder einen Vergleich durchführen, der ausschließlich Ökostromtarife auflistet, oder auch das Angebot eines allgemeinen Vergleichsrechners nutzen. Bei Letzterem sollten Sie direkt die Option Ökostrom anklicken, damit Sie auch nur die Ergebnisse für Tarife mit Ökostrom erhalten. Um einen Tarifvergleich durchzuführen, reicht die Angabe der Postleitzahl und der jährlichen Verbrauchsmenge. Diese ist der letzten Jahresabrechnung zu entnehmen, beziehungsweise kann aufgrund durchschnittlicher Verbrauchswerte auch geschätzt werden. Auf dieser Basis lassen sich verschiedene Angebote für Ökostromtarife ermitteln.

Lohnt sich ein Stromvergleich auch bei Ökostrom?

Die Frage, ob sich ein Stromvergleich auch für Ökostrom lohnt, kann eindeutig mit einem Ja beantwortet werden. Bei einem Vergleich filtern Sie zunächst heraus, welche Tarife für Ökostrom in Ihrer Region beziehungsweise Ihrer Stadt in Frage kommen. Weiterhin finden Sie bei einem Stromvergleich für Ökostrom Anbieter, die den eigenen Vorstellungen im Hinblick auf nachhaltiges Denken am ehesten entsprechen (zum Beispiel durch den Nachweis von Gütesiegeln). Mit entsprechenden Filterfunktionen können zudem die Tarifoptionen angeklickt werden, die Ihnen persönlich wichtig bei Ihrem Ökostromtarif sind.

Aber nur weil Sie etwas für die Umwelt tun möchten, bedeutet das im Umkehrschluss nicht, dass Sie unweigerlich viel Geld ausgeben möchten. Mit einem umfassenden Vergleich finden Kunden zudem Tarife für Ökostrom, für die sie nicht nur wenig zahlen, sondern unter Umständen sogar viel Geld einsparen. Die mögliche Kostenersparnis ist daher ein wesentliches Argument, das für die Nutzung eines Vergleichsrechners, auch bei Ökostrom, spricht.

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Worauf ist bei einem Ökostromvergleich zu achten?

Bei einem Ökostromvergleich gilt es zum einen auf die jeweiligen Tarifbedingungen zu achten und zum anderen auf die Leistungen, die der jeweilige Anbieter für Ökostrom bietet. Und natürlich ist auch der Preis ein nicht unerhebliches Entscheidungskriterium, auf das bei einem Ökostrom Vergleich zu achten ist.

Im Hinblick auf die vertraglichen Tarifoptionen können folgende Aspekte Berücksichtigung finden:

  • die Preisgarantie
  • Hierbei gewährleistet der Anbieter für Ökostrom einen festen Preis für den Ökostrom für einen vertraglich festgelegten Zeitraum. Der Kunde verlässt sich darauf, dass es keine Beitragserhöhung gibt und kann sich damit vor steigenden Stromkosten schützen, er sollte jedoch davon ausgehen, dass Preisgarantien meist mit einem etwas höheren Gesamtbeitrag einhergehen.

  • die Mindestvertragslaufzeit
  • Die Mindestvertragslaufzeit ist im Idealfall möglichst kurz (einige Wochen), damit Sie als Kunde flexibel bleiben und Ihren Anbieter für Ökostrom schnell wieder wechseln können. Wer hingegen eine längere Vertragslaufzeit in Kauf nimmt, zahlt unter Umständen weniger für seinen Ökostromtarif.

  • die Kündigungsfrist
  • Auch bei der jeweiligen Kündigungsfrist gilt es, einen genaueren Blick in die Tarifbedingungen zu werfen. Achten Sie darauf, dass diese möglichst kurz ist und höchstens wenige Wochen beträgt. Möchten Sie Ihren Tarif für Ökostrom wechseln, sind Sie flexibel.

  • die Zahlungsweise
  • Ihre Beiträge für den Ökostromtarif zahlen Sie im besten Fall monatlich für Ihren jeweiligen Verbrauch. Auch wenn eine jährliche Vorauszahlung mit einem günstigeren Gesamtbetrag einhergeht, besteht dennoch das Risiko der Insolvenz des Stromanbieters. In dem Fall hätten Sie bereits gezahlt, ohne letztlich Ökostrom zu erhalten.

  • die Mindestabnahmemenge
  • Mindestabnahmemengen sind in den wenigsten Fällen zu empfehlen, selbst wenn mit einem günstigen Preis gelockt wird. Auch hierbei ist im Voraus zu zahlen. Und sollte die Mindestabnahmemenge aufgebraucht sein, wird der zusätzliche Ökostrom für den Kunden meist richtig teuer. Ist andersherum der Verbrauch des Ökostroms geringer als die Mindestabnahmemenge, wird jedoch kein Geld zurückgezahlt.

  • die automatische Vertragsverlängerung
  • Vorsicht ist bei einer automatischen Vertragsverlängerung geboten. Ähnlich wie beim Mobilfunkanbieter verlängern sich auch Tarife für Ökostrom häufig automatisch nach der vereinbarten Vertragslaufzeit. Wer es versäumt zu kündigen, für den wird sich der Stromvertrag automatisch um eine Laufzeit verlängern. Im besten Fall ist keine automatische Vertragsverlängerung oder wenn, dann nur eine sehr kurze von maximal einem Monat, vorgesehen.

  • Rabatte und Boni
  • Rabatte und Boni bei Abschluss eines Stromtarifs klingen verlockend, da der Kunde direkt oder zum Ende der Laufzeit eine meist attraktive Rückzahlung erhält. Nicht selten erhöhen sich die Preise für Ökostrom dann im zweiten Vertragslaufjahr enorm, so dass die anfängliche Ersparnis schnell wieder aufgehoben ist. Prüfen Sie die Konditionen daher bereits im Vorwege genau oder wechseln Sie diesen Ökostromtarif rechtzeitig, sobald es teurer wird.

  • Serviceleistungen
  • Auch die Servicequalität kann bei der Entscheidung für einen Anbieter von Ökostrom eine Rolle spielen. Gibt es beispielsweise eine Kundenhotline? Wird der Kunde über aktuelle Vorgänge im Unternehmen informiert beziehungswese kommuniziert der Stromanbieter sein ökologisches Engagement auch beim Verbraucher? Erfahrungsberichte von Kunden können hierbei einen guten Eindruck vermitteln.

Wer einen Tarif mit Ökostrom wünscht, für den ist es zudem empfehlenswert, sich über den jeweiligen Anbieter zu informieren. Folgende Überlegungen können bei der Wahl für den Wechsel zum Ökostrom Berücksichtigung finden:

  • Kommt der Ökostrom von einem unabhängigen Ökostrom Anbieter oder handelt es sich um Ökostrom von einem Großkonzern, der auch konventionellen Strom mit anbietet?
  • Handelt es sich zu 100 Prozent um Ökostrom oder wird ein kleiner Teil auch mit konventionellem Strom abgedeckt?
  • Fördert der Anbieter den Ausbau und Neubau von regenerativen Energiequellen?
  • Beinhaltet der Ökostrom auch für den Kunden einen festgelegten Kostenanteil, der für den Ausbau von regenerativen Energien genutzt wird? Erhöht dies den Preis für den Ökostrom?
  • Handelt es sich um eine zeitgleiche oder mengengleiche Einspeisung beim Ökostrom Tarif?
  • Welche erneuerbaren Energien nutzt der Stromversorger für seinen Ökostrom?
  • Ist der Stromversorger mit speziellen Gütesiegeln zertifiziert?

Wie erfolgt der Wechsel zu einem Tarif mit Ökostrom?

Für einen Wechsel des Stromanbieters ist es irrelevant, ob sie auf Ökostrom umsteigen möchten oder bei einem konventionellen Tarif bleiben. Ein Wechsel ist einfach und für den Verbraucher nur mit einem minimalen Aufwand verbunden. Haben Sie zum Beispiel mit einem Vergleichsrechner einen passenden Tarif für Ökostrom gefunden, können Sie (in der Regel direkt online) mit dem neuen Anbieter einen Vertrag abschließen. Für einen reibungslosen Übergang sollten immer die jeweiligen Laufzeiten und Kündigungsfristen des bestehenden Vertrags beachtet werden. Der Anbieter für Ökostrom benötigt nun folgende Angaben:

  • Name, Adresse, Bankverbindung, Einzugsermächtigung
  • das Datum des Vertragsbeginns
  • den aktuellen Stromanbieter und den Tarif
  • Zählernummer und Zählerstand (abzulesen am Stromzähler im Haus)

Mehr müssen Sie nicht tun: Der Ökostrom Anbieter wird den Wechsel veranlassen und kündigt sogar den bestehenden Vertrag beim alten Versorger. Mit diesem Vorgehen ist gewährleistet, dass weder zeitliche Lücken noch Überschneidungen aufkommen. In einigen Ausnahmefällen kann es jedoch sinnvoll sein, selbst eine Kündigung zu schreiben, zum Beispiel dann, wenn es ein Sonderkündigungsrecht aufgrund einer Beitragserhöhung oder eines Umzugs gibt. Da der administrative Vorgang der Kündigung beim neuen Anbieter eventuell mehr Zeit in Anspruch nehmen könnte, besteht das Risiko, dass die meist sehr kurze Frist beim Sonderkündigungsrecht bereits verstrichen ist.

Sollte übrigens doch mal etwas schief laufen, muss niemand befürchten, plötzlich keinen Strom mehr zu erhalten. Zum Schutz der Verbraucher greift in solchen Fällen in Deutschland gesetzlich ein sogenannter Notfalltarif. Mit anderen Worten: Der Strom fließt für maximal drei Monate weiter, abgerechnet wird dabei in der Regel über einen Tarif des Grundversorgers.

Wann kann ich einen Wechsel zu einem Anbieter von Ökostrom vornehmen?

Ihren Stromtarif können Sie immer dann wechseln, wenn eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt ist:

  • Die Laufzeit des bestehenden Vertrags ist beendet.
  • Ihr Stromanbieter kündigt eine Beitragserhöhung an.
  • Sie ziehen um und wechseln Ihren Wohnort.

In allen Fällen können Sie Ihren Stromvertrag kündigen und sich für einen Tarif mit Ökostrom entscheiden. Zu beachten sind die jeweiligen Kündigungsfristen. Zum Ende einer Laufzeit gelten die üblichen Fristen, die vertraglich vereinbart wurden und zwischen zwei Wochen und höchstens drei Monaten betragen. Stromtarife ohne vorgegebene Laufzeit können zu jeder Zeit gekündigt werden.

Bei einer Beitragserhöhung greift ein gesetzliches Sonderkündigungsrecht mit einer Frist von zwei Wochen. Auch bei einem Umzug kann der Kunde ein Sonderkündigungsrecht haben, der Anbieter ist jedoch nicht gesetzlich dazu verpflichtet, dieses zu gewähren. Häufig wird unterschieden, ob der Umzug innerhalb oder außerhalb des Netzbetriebes erfolgt. Wer weiter weg zieht und von einem anderen Netzbetrieb seinen Strom beziehen wird, den entlässt der Stromanbieter in der Regel frühzeitig aus seiner vertraglichen Bindung. Etwas anders kann es aussehen, wenn sich der neue Wohnort im selben Netzbetrieb befindet. In dem Fall kann der Stromversorger auf eine Erfüllung des Vertrags drängen.