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Festgeld

Wissenswertes zum Festgeld

MoneyCheck | FestgeldAuf einem Festgeld wird ein Geldbetrag für eine bestimmte Laufzeit festgelegt. In der Regel liegen die Angebote der Banken bei Laufzeiten zwischen einem Monat und zehn Jahren. Der Zinssatz ist für die gesamte Laufzeit fest, der Anleger kann während dieses Zeitraums nicht über den Betrag verfügen. Auf ein Festgeldkonto gehören daher nur Gelder, die auf lange Sicht nicht zur Verfügung stehen müssen. Bei einigen Banken sind bereits Anlagebeträge ab 200 Euro möglich, andere beginnen die Anlagen ab 2.000 oder 5.000 Euro – hier kommt es auf das jeweilige Kreditinstitut an.

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 Festgeld eröffnen

In der Regel ist die Eröffnung des Festgelds problemlos über das Internet möglich. Bei den meisten Direktbanken und auch vielen Filialbanken führen Sie Ihr Konto online und haben jederzeit Zugriff auf Ihre Anlage. Haben Sie sich nach einem Vergleich für einen Anbieter entschieden, gelingt die Kontoeröffnung über das Internet leicht und unproblematisch. Drucken Sie die erforderlichen Kontoeröffnungsunterlagen aus. Die genauen Anweisungen dazu erhalten Sie während des Eröffnungsprozesses. Bei einer Kontoeröffnung müssen Banken nach den Vorgaben der Abgabenordnung die Legitimation des Kontoinhabers prüfen. Bei einer Direktbank erfolgt diese Prüfung in der Regel über das Postidentverfahren, bei dem ein Mitarbeiter der Deutschen Post die Überprüfung der Ausweisdaten übernimmt. Möglich ist auch die Prüfung mittels Videoident, hier kommt es auf die Vorgaben des Anbieters an. Die Überprüfung der Daten ist für Sie als Kunde kostenfrei. Zusammen mit der Identifikation erhält die Bank Ihre Kontounterlagen und Sie können Ihr Festgeldkonto nach endgültiger Freischaltung nutzen. In der Regel ziehen Banken den vereinbarten Anlagebetrag von einem bei Kontoeröffnung angegebenen Girokonto ein. Alternativ überweisen Sie den Betrag auf Ihr Festgeldkonto.

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Steht die anzulegende Summe fest, entscheidet der Anleger für welche Laufzeit der Betrag festgelegt werden soll. Hier steht die persönliche Planung im Vordergrund, wichtig ist, dass jederzeit Liquidität bereitsteht, auch wenn das Festgeld für einen längeren Zeitraum angelegt wird. Auch die Kapitalmarktzinsen spielen bei der Laufzeit eine Rolle. Liegen die Zinsen auf einem Tiefststand, ist eine lange Anlagedauer nicht zu empfehlen, da hier nur eine geringe Rendite zu erzielen wären. In Zeiten hoher Zinsen hingegen ist es ratsam, sich die guten Konditionen so lange wie möglich zu sichern. Grundsätzlich gilt: Je höher der Zinssatz, desto länger die Laufzeit. Unter Umständen ist eine Aufteilung des Anlagebetrags in verschiedene Laufzeiten sinnvoll. Der vereinbarte Zinssatz bei einem Festgeld ist fest und gilt für die gesamte Laufzeit. Legen Sie den Betrag für ein Jahr fest, gelten die Konditionen also für ein Jahr. Nutzen Sie Moneycheck und vergleichen Zinssätze verschiedener Anbieter. In der Regel sind die Zinsen für einen längeren Anlagezeitraum höher als für kürzere Anlagen. Bei einigen Banken gibt es eine bestimmte Mindesteinlage, unter Umständen sehen die Regelungen auch einen maximalen Anlagebetrag vor. Prüfen Sie Ihre Optionen und entscheiden sich für ein attraktives Angebot – dabei sollten Sie keinesfalls die Sicherheit Ihrer Geldanlage vernachlässigen! 

Ihr Verbraucherexperte bei Moneycheck.de

Festgeld ist eine Anlageform mit mittleren bis vergleichsweise hohen Zinsen. Allerdings können Sie auf das angelegte Geld mindestens ein Jahr lang nicht zugreifen. Auch längere Festlegungsfristen sind üblich. Meist steigen die Zinsen mit Dauer der Anlagezeit.

Tipp:Festgeld-Konten bieten oft gute und langfristig stabile Zinsen. Aber Sie sollten die Vertrauenswürdigkeit der Bank vor Abschluss prüfen und sicherstellen, dass Ihre Einlagen europaweit gesichert sind.

Bestimmte Konten können Sie optional nach Ablauf der Anlagezeit verlängern. Wenn Sie die angelegten Geldmittel nutzen, um eine durchmischte Anlagestrategie zu verfolgen, prüfen Sie hier mögliche Perspektiven.

Manche Anlage-Formen beinhalten als Teil Festgeld-Konten. Sie ergänzen Fonds- und Aktienbeteiligungen. Auch diese Option kann für Sie interessant sein, wenn Sie Geld mittelfristig anlegen wollen. Sie müssen hier die Zinsen gesondert erfragen.

Peter Escher hilftIhr Verbraucherexperte

Kriterien bei der Auswahl des Festgeldkontos

Wie lange wollen Sie Ihr Geld anlegen? Idealerweise legen Sie zunächst fest, wie lange Sie Ihr Geld anlegen möchten. Bedenken Sie dabei, dass Sie bei einem Festgeld während der Laufzeit nicht über das Geld verfügen können. Gehen Sie von sinkenden Zinsen am Kapitalmarkt aus, lohnt sich eine längerfristige Anlage, um sich Top-Konditionen zu sichern. Bei geringen Zinsen ist eine kürzere Laufzeit zu empfehlen, dann profitieren Sie bei einer erneuten Anlage eventuell von höheren Zinsen.

Der Zinssatz für Ihr Festgeldkonto ist in der Regel abhängig vom Anlagebetrag und ist für den gesamten Anlagezeitraum fest. Üblicherweise gewähren Banken den Höchstzinssatz auf einen Maximalbetrag. Anlagebeträge, die über diese Grenze hinausgehen, werden mit einem geringeren Zinssatz verzinst. Der Zinssatz und die Staffelung sind also ein entscheidendes Kriterium bei der Auswahl des richtigen Anbieters. Je länger der Anlagezeitraum, desto höher der gewährte Zinssatz. Prüfen Sie bei einer Anlage den Zeitpunkt der Zinsgutschrift. Einige Banken zahlen Zinsen erst zum Ende der Laufzeit. Bei einer mehrjährigen Anlage profitieren Sie daher nicht vom Zinseszinseffekt.

In der Regel werden Festgeldkonten kostenfrei geführt. Prüfen Sie am besten vor der Anlage, ob Kosten für den Versand von Kontoauszügen in Rechnung gestellt werden. Unter Umständen profitieren Sie von verbesserten Konditionen, wenn Sie auch ein Girokonto bei diesem Anbieter führen. Eventuell gibt es bestimmte Boni oder andere Prämien für eine Festgeldanlage, hier sollten Sie die Angebote der verschiedenen Banken genau prüfen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Sicherheit Ihrer Festgeldanlage, Wissenswertes rund um die Einlagensicherung finden Sie im folgenden Punkt.

Alle Kriterien für eine Festgeldanlage noch einmal in der Übersicht:

  • Anlagebetrag
  • Laufzeit
  • Zinssatz
  • Zeitpunkt der Zinsgutschrift
  • Kosten
  • Prämien oder Boni
  • Sicherheit der Einlage

Sicherheit des Festgeldes

Das Einlagensicherungsgesetz regelt die Einlagensicherung in Deutschland. In dem Gesetz wurden Vorgaben seitens der EU umgesetzt. Neben der gesetzlichen Sicherung gibt es zudem eine freiwillige Sicherung der Kreditinstitute.

Im Rahmen der gesetzlichen Einlagensicherung sind Guthaben auf Spar-, Festgeld- oder Girokonten oder andere Spareinlagen geschützt. Für jedem Kunde gilt eine Summe von 100.000 Euro pro Kreditinstitut. Handelt es sich um ein Gemeinschaftskonto gilt der Betrag für jeden Kontoinhaber- das heißt bei zwei Kontoinhabern gilt ein Sicherheitsbetrag von 200.000 Euro. Für bestimmte Fälle wie einem besonderen Lebensereignis sind Beträge bis 500.000 Euro vorgesehen. Das gilt beispielsweise wenn nach dem Verkauf einer Immobilie eine höhere Summe angelegt wird. Banken sind gesetzlich verpflichtet, sich einem Entschädigungsfonds anzuschließen. Kann die Bank die Einlage nicht an ihre Kunden zurückzahlen, übernimmt der Fonds die Rückzahlung. Für Sparkassen und genossenschaftlich organisierte Kreditinstitute gibt es eigene Einrichtungen, die für die Absicherung der Spareinlagen sorgen.

Deutsche Banken bieten neben dem gesetzlich vorgesehenen Schutz auch eine freiwillige Absicherung. Dazu haben Banken- und Sparkassenverbände eigene Sicherungseinrichtungen gegründet.

Legen Sie Ihr Geld bei einem Kreditinstitut innerhalb der EU an, gilt nach den Vorgaben der Europäischen Union die Sicherung für einen Anlagebetrag von 100.000 Euro pro Kunde und Bank. Darüber hinaus haben ausländische Banken, ähnlich wie die deutschen Banken auch, weitere Sicherungssystem. Zudem können ausländische Banken sich unter bestimmten Bedingungen einem deutschen Sicherungsfonds anschließen.

Prüfen Sie vor eine Festgeldanlage unbedingt die Einlagensicherung der jeweiligen Bank und des Landes. Bei bestimmten EU-Ländern wie Kroatien oder Malta ist Vorsicht geboten. Auch wenn hier die gesetzliche Einlagensicherung gilt, ist es um die Finanzkraft der Länder schlecht bestellt. Stiftung Warentest rät in einem Test aus 07/2017 nur Banken in Ländern zu wählen, die von Ratingagenturen mit den Noten AAA oder AA bewertet wurden.

Die Laufzeit Ihres Festgeldkontos

Für welche Laufzeit Sie sich entscheiden, hängt von Ihrer finanziellen Planung ab. Attraktive Konditionen für ein Festgeld erhalten Sie in der Regel für ein- oder zweijährige Anlagen. Möglich sind Anlagen mit Laufzeiten von bis zu zehn Jahren – die maximale Laufzeit ist vom Anbieter abhängig. In einer Niedrigzinsphase lohnt sich eine langfristige Anlage nicht unbedingt. Die Zinsen bei einem Festgeld sind während der gesamten Laufzeit fest, steigen die Zinsen während des festgelegten Zeitraums profitieren Sie nicht von diesem Effekt. Hier sollten Sie lieber einen kürzeren Zeitraum wählen um bei steigenden Zinsen wechseln zu können. sichern Sie sich in einer Hochzinsphase attraktive Konditionen für einen längeren Zeitraum. Bedenken Sie jedoch, dass Sie während der Laufzeit nicht auf den Anlagebetrag zugreifen können. Bei einer zehnjährigen Geldanlage sollten Sie sicher sein, dass Sie das Geld während der Laufzeit nicht benötigen. Idealerweise teilen Sie den Anlagebetrag auf verschiedene Laufzeiten auf.

Festgeldkonto wechseln

Während der vereinbarten Laufzeit ist ein Wechsel des Festgeldkontos nicht möglich. Nach Ablauf können Sie über den Betrag verfügen und zu einem anderen Anbieter wechseln. Ob eine Kündigung ausgesprochen werden muss, ist vom Anbieter abhängig. Prüfen Sie auf jeden Fall die Bedingungen Ihrer Geldanlage um keine Frist zu versäumen. Versäumen Sie die Kündigung, verlängert sich das Festgeld sonst automatisch. Unter Umständen unterbreitet Ihre Bank Ihnen auch ein Prolongationsangebot. Wenn Sie mit dem neuen Zinssatz einverstanden sind, verlängert sich die Laufzeit Ihres Festgeldes.

Benötigen Sie den festgelegten Betrag während der Laufzeit, ist das bei vielen Banken nicht möglich. Erst zum Ablauf der Festschreibung steht der Anlagebetrag wieder zur Verfügung. Einige Banken lehnen eine vorzeitige Verfügung zwar nicht ab, berechnen aber Gebühren. In der Regel werden Ihnen in diesem Fall auch keine Zinsen gutgeschrieben. Eventuell werden Ihnen Vorschusszinsen für die vorzeitige Verfügung in Rechnung gestellt. Genaue Informationen über eine vorzeitige Verfügung entnehmen Sie am besten den Bedingungen Ihres Anbieters.

Nach Ende der Laufzeit ist der Wechsel zu einem anderen Kreditinstitut problemlos möglich. Haben Sie eine Kündigung veranlasst, überweist der Anbieter Ihren Anlagebetrag nebst Zinsen auf das vereinbarte Referenzkonto. Sie haben nun Gelegenheit, Ihre Geldsumme anderweitig anzulegen. Üblicherweise gewähren Banken Neukunden attraktive Konditionen für Festgelder, so dass der Wechsel sich bezahlt macht. Unter Umständen lohnt es sich,  die Bank über die Angebote zu informieren. Um Sie als Kunde zu halten, passt Ihr Anbieter den Zinssatz eventuell an.

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Kontoführung beim Festgeld

Die Kontoführung des Festgeldes ist üblicherweise kostenlos, das heißt, Ihnen als Anleger werden keine Kosten oder Gebühren in Rechnung gestellt. Einige Banken setzen bei einer Festgeldanlage die Führung eines Girokontos beim gleichen Institut voraus. In diesen Fällen entstehen unter Umständen Kosten für die Kontoführung des Girokontos. Erhalten Sie die Kontoauszüge für Ihre Festgeldanlage auf dem Postweg, kann die Bank Portokosten in Rechnung stellen. Ideal ist eine Online-Kontoführung Ihres Kontos, hier entstehen in der Regel keine weiteren Kosten und Sie haben alle Zinsgutschriften und Buchungen stets im Blick.

Freistellungsauftrag beim Festgeldkonto

Für Kapitalerträge wird eine Abgeltungssteuer fällig. Der Satz wurde im Jahr 2009 auf einheitlich 25 Prozent festgesetzt. Zusätzlich wird auf die Steuer ein Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent in Rechnung gestellt. Unter Umständen zahlen Sie bei Kirchenzugehörigkeit Kirchensteuer auf die Kapitalerträge. Die Bank behält die Steuern direkt ein und führt diese an das zuständige Finanzamt ab.

Jedem Anleger steht jedoch ein jährlicher Freibetrag zu, der nicht besteuert wird. Alleinstehende erhalten 801 Euro steuerfrei, für Verheiratete gilt eine Grenze von 1.602 Euro. Damit Sie den Freibetrag ausnutzen können, ist die Erteilung eines Freistellungsauftrages bei der Bank erforderlich. Haben Sie bei mehreren Banken Geld angelegt, ist eine Aufteilung des Betrages möglich. Wichtig ist, jedem Kreditinstitut einen Freistellungsauftrag zu erteilen. Für alle Kapitalerträge, die die im Freistellungsauftrag erteilte Grenze nicht überschreiten, wird keine Abgeltungssteuer abgezogen. Idealerweise erteilen Sie den Freistellungsauftrag direkt bei der Kontoeröffnung. Viele Banken weisen direkt bei der Vertragsvereinbarung auf die Freistellung hin.

Auf dem Freistellungsauftrag ist die Steueridentifikationsnummer zu vermerken. Wer in Deutschland gemeldet ist, erhält die Nummer automatisch vom Bundeszentralamt für Steuern. Auch auf dem letzten Steuerbescheid ist die Identifikationsnummer angegeben.

Bei der Anlage des Festgeldes bei einer ausländischen Bank ohne einen deutschen Firmensitz ist die Erteilung des Freistellungsauftrags nicht möglich. Kapitalerträge bei diesen Banken müssen Sie in Ihrer Steuererklärung direkt angeben.

Wichtig ist, bei einer Löschung oder einem Wechsel des Festgeldes die Löschung des Freistellungsauftrags nicht zu vergessen. Die Beträge können Sie sonst bei einer anderen Bank nicht nutzen.

Festgeld und Onlinebanking

Legen Sie Ihr Festgeld bei einer Direktbank an, führen Sie das Konto online. Auch bei vielen Filialbanken führen Sie Ihr Festgeldkonto in der Regel direkt über das Internet. Sie haben zu jeder Zeit Zugriff auf Ihr Konto und sehen Zinsgutschriften ein. Während der Laufzeit sind jedoch keine Verfügungen möglich. Ob Sie die Kündigung online veranlassen können, ist von der jeweiligen Bank abhängig.

Sicherheit beim Onlinebanking

Wesentlichster Aspekt des Onlinebankings ist die Sicherheit. Sie erhalten Angaben über Zugriffsmöglichkeiten auf Ihr Konto von Ihrem Anbieter. Üblicherweise loggen Sie sich zunächst mit einem vorgegebenen Code ein, der bei der ersten Anmeldung zu ändern ist. Bei Eröffnung des Festgeldkontos geben Sie ein Referenzkonto an, auf das der angelegte Betrag nach Ende der Laufzeit übertragen wird. Auch Zinsen werden dem Referenzkonto gutgeschrieben. Üblicherweise dient ein Girokonto als Referenzkonto, von dem auch der Anlagebetrag abgebucht wird. Weitere Buchungen sind während der Laufzeit nicht zulässig, so dass hier nur eine geringe Gefahr besteht. Sie können während der Laufzeit das Referenzkonto jederzeit ändern, wichtig ist, dass das Konto unter Ihrem Namen geführt wird. Übertragungen auf Konten Dritter sind nicht möglich.

Vorsicht ist jedoch immer geboten, so sollten Sie den PIN-Code für Ihr Konto niemals bekanntgeben und entsprechende Mails, die Sie zu der Eingabe auffordern ignorieren. Dabei handelt es sich um sogenannte Pishing-Mails mit denen Kriminelle versuchen, sich Zugang zu Ihren Kontodaten zu verschaffen. Banken fragen niemals nach dem PIN-Code, auf Links in derartigen Mails sollten Sie keinesfalls klicken.

Das Referenzkonto bei einer Festgeldanlage

Um ein Festgeldkonto zu führen benötigen Sie ein sogenanntes Referenzkonto. Dabei handelt es sich in der Regel um ein Girokonto. Das Konto muss auf Ihren Namen lauten. Bei der Festgeldanlage bucht die Bank den Anlagebetrag von dem Referenzkonto ab und schreibt den Erlös am Ende der Laufzeit diesem Konto gut. In der Regel verlangen Banken, dass ein deutsches Girokonto als Referenzkonto dient, ausländische Konten werden nicht akzeptiert. Oftmals wird erwartet, dass Sie ein Girokonto bei der betreffenden Bank unterhalten. Änderungen des Referenzkontos sind während der Laufzeit problemlos möglich. Bei Onlinekonten nehmen Sie die Änderung bequem online vor.

Verfügbarkeit des Festgeldes

Über den festgelegten Betrag verfügen Sie nach Ablauf der vereinbarten Laufzeit. Im Gegensatz zum Tagesgeld ist das Festgeld also nicht ständig verfügbar. Bei der Anlage sollten Sie daher genau planen und überlegen, wie lange Sie die Anlagesumme nicht benötigen. Wenn Sie nicht wissen, ob Sie das Geld kurzfristig benötigen, sollten Sie als Alternative besser auf ein Tagesgeld zurückgreifen.

Anlage bei ausländischen Banken

Bei ausländischen Banken erhalten Sie oftmals gute Festgeldkonditionen. Im Internet finden Sie zahlreiche Angebote ausländischer Direktbanken. Beachten Sie, dass einige Länder wie Bulgarien, Kroatien oder Malta die Kriterien der Stiftung Warentest nicht erfüllen. Die Experten raten in einem Produktfinder aus 07/2017 von Anlagen in diesen Ländern ab. Ratingagenturen prüfen regelmässig die Finanzkraft der Länder, hier sollten Sie sich nur für eine Anlage entscheiden, wenn die Noten AA oder AAA vergeben wurden.

Festgeldkonto in Fremdwährung

Sie können Ihr Festgeld auch in einer Fremdwährung anlegen. Hier werden die Euro-Beträge vor der Anlage zunächst in die fremde Währung umgetauscht, bei Ablauf des Festgeldes tauschen Sie den Betrag dann wieder in Euro. Bedenken Sie, dass es bei dieser Anlageform zu Kursschwankungen kommen kann und Sie unter Umständen durch das Wechselkursrisiko einen Verlust erleiden. Ist der Kurs bei Ablauf der Anlage geringer und Sie wollen über den Anlagebetrag verfügen, erhalten Sie einen geringeren Eurobetrag als Sie investiert haben. Diese Anlageform ist nur für Kapitalanleger geeignet, die bereits sind ein Risiko einzugehen und sich der Möglichkeit eines finanziellen Verlustes bewusst sind.

Die meisten Anlagen erfolgen in US-Dollar, Schweizer Franken oder Australischem Dollar. Auch in Kanadischem Dollar, der Norwegischen Krone der dem Britischen Pfund, der Türkischen Lira oder dem Südafrikanischen Rand gibt es Anlagemöglichkeiten. Unter Umständen ist die Aufteilung Ihres Anlagebetrages in mehrere Währungen sinnvoll um das Risiko zu reduzieren. Weiterhin sollten Sie beachten, dass Sie für Ihre Anlage ein Fremdwährungskonto benötigen, für das unter Umständen Kosten entstehen. Auch für den Umtausch der Währungsbeträge in Euro können Gebühren anfallen.

Vorteile des Festgeldes

In Zeiten hoher Zinsen sichern Sie sich bei einer Festgeldanlage attraktive Konditionen für einen bestimmten Zeitraum. Gerade wenn auf dem Kapitalmarkt sinkenden Zinsen zu erwarten sind, lohnt sich diese Anlageform. Aufgrund der Einlagensicherung handelt es sich um eine sichere Geldanlage. Der Zinssatz wird Ihnen für die Laufzeit garantiert und es gibt keine Schwankungen. Darüber hinaus werden bei einer Festgeldanlage keine Gebühren oder Kosten fällig.

Nachteile des Festgeldes

Während der Laufzeit haben Sie keine Möglichkeiten, über Ihren angelegten Betrag zu verfügen. In der eingeschränkten Verfügbarkeit liegt damit einer der größten Nachteile des Festgeldes. Vor der Entscheidung für ein Festgeld sollten Sie genau prüfen, ob Sie auf den Betrag während der Laufzeit tatsächlich verzichten können. Unter Umständen lohnt sich eine Staffelung des Anlagebetrages in verschiedene Laufzeiten. Idealerweise legen Sie einen kurzfristig verfügbaren Notgroschen auf einem Tagesgeldkonto an. Der feste Zinssatz für Ihre Geldanlage kann sich auch negativ auswirken: Steigen die Zinsen auf dem Kapitalmarkt, profitieren Sie nicht, da der vereinbarte Zinssatz für die gesamte Laufzeit gilt.

Unterschied Festgeld-Tagesgeld

Im Unterschied zu einer Tagesgeldeinlage ist ein Festgeld deutlich unflexibler. Hier haben Sie als Anleger während der Laufzeit keine Zugriffsmöglichkeiten. Auf der anderen Seite belohnen Banken die langfristige Geldanlage mit höheren Zinssätzen – wenn Sie längerfristig auf einen bestimmten Betrag verzichten können, ist das Festgeld dem Tagesgeld also unter Umständen vorzuziehen.

Unterschied Festgeld – Sparbrief

Sparbriefe werden von Banken und Sparkassen angeboten. Es handelt sich um eine festverzinsliche Wertanlage, die von der Bank herausgegeben wird. Genau wie bei einem Festgeld haben Sie keine Möglichkeit, während der Laufzeit über Ihr Geld zu verfügen. Anders als bei einem Festgeld ist bei einem Sparbrief keine Kündigung erforderliche, der Sparbrief endet zum vereinbarten Zeitpunkt. Drei verschiedene Varianten sind bei einer Sparbriefanlage verfügbar:

  • aufgezinste Sparbriefe
  • abgezinster Sparbriefe
  • Sparbriefe mit jährlicher Zinszahlung

Bei einem aufgezinsten Sparbrief erhalten Sie Ihre Anlagesumme zuzüglich Zinsen am Ende der Laufzeit zurück. Haben Sie sich für die abgezinste Variante entschieden, zahlen Sie am Beginn der Laufzeit einen geringeren Betrag ein, erhalten aber einen Brief mit einem höheren Nennwert. Am Ende der Laufzeit zahlt die Bank Ihnen den höheren Nennwert, der also aus Ihrer Anlagesumme und den Zinsen besteht, zurück. Bei einem Sparbrief mit jährlicher Zinsausschüttung erhalten Sie die Zinsen jedes Jahr. Steuerlich können auf- und abgezinste Sparbriefe aufgrund der hohen Zinszahlung unter Umständen ungünstig für bestimmte Anleger sein, da Zinsen auf einen Schlag ausbezahlt werden. Eventuell überschreiten Sie den Freibetrag und Abgeltungssteuer wird fällig. Vor einer endgültigen Anlage sollten Sie genau prüfen, für welche Form Sie sich entscheiden.

Sparbuch statt Festgeld?

Das Sparbuch galt lange als ideale Lösung, Geld sicher anzulegen. Inzwischen bieten Banken für klassische Spareinlagen jedoch kaum noch Zinsen, bei einigen Instituten werden Sparguthaben mit Sätzen unter einem Prozent verzinst. Als klassische Anlageform kommt das Sparbuch also nicht mehr in Frage. Unter Umständen liegt der Zinssatz unter der Inflationsrate, so dass eine Sparbuchanlage keinesfalls zu empfehlen ist. Großeltern oder andere Verwandte haben in der Vergangenheit gern Geld für Enkelkinder, Patenkinder oder Nichten und Neffen angelegt. Wer regelmässig Geld für den Nachwuchs anlegen möchte, entscheidet sich idealerweise für einen Sparplan oder einen Bausparvertrag, der mit hohen Zinsen überzeugt.

Festgeldanlage staffeln

Auch wenn das Festgeld recht unflexibel ist, haben Sie als Anleger die Möglichkeit, durch eine Aufteilung des Anlagebetrages eine sinnvolle Lösung zu wählen. Teilen Sie Ihre Anlagesumme zunächst in einen kurzfristigen Betrag, den Sie als jederzeit verfügbares Tagesgeld anlegen und einen langfristigen Betrag, den Sie auf ein Festgeld übertragen. Dieses Festgeld staffeln Sie in verschiedene Laufzeiten, so dass Sie im Idealfall jedes Jahr ein fälliges Festgeld wieder anlegen können. Steigen die Zinsen auf dem Kapitalmarkt während dieser Anlagephase, profitieren Sie bei einer erneuten Anlage von den gestiegenen Konditionen. Sinkende Zinsen müssen Sie bei dieser Vorgehensweise jedoch ebenfalls einkalkulieren.