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Gasvergleich

Wissenswertes zum Gasvergleich

Der Energiemarkt ist oftmals von Schwankungen betroffen, so dass ein Gasvergleich bares Geld spart. Insbesondere in der Heizperiode können hohe Energiekosten das Haushaltsbudget stark belasten, so dass ein Wechsel des Gasanbieters für ein Plus im Geldbeutel sorgt. Ein Gasvergleich ist nach Eingabe der Postleitzahl und des jährlichen Verbrauchs in Kilowattstunden ganz einfach und unverbindlich möglich. Wer seinen Verbrauch nicht kennt, kann diesen auf Basis der Haushaltsgröße schätzen. Wer Wert auf eine umweltschonende Energieerzeugung legt, entscheidet sich für einen Ökogastarif.

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Seit wann kann ein Gasvergleich durchgeführt werden?

MoneyCheck | Gasvergleich

Seit dem Jahr 2006 können sich Verbraucher frei für ihren Anbieter von Gas entscheiden und dementsprechend auch einen Gaswechsel veranlassen. Beschlossen wurde die Liberalisierung der Energiemärkte von Strom und Gas bereits 1998, jedoch war zumindest beim Gas zunächst kein Anbieterwechsel möglich, nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass der Gasmarkt keine neuen Wettbewerber auftat, die gegen die großen Monopolisten „antreten“ wollten. De facto ist ein Gasvergleich und damit ein Anbieterwechsel erst seit dem 01.April 2006 mit der offiziellen Ankündigung des Bundeskartellamts möglich.

Seit dieser Öffnung des Gasmarkts hat sich viel getan. Über 10.000 Tarife von über 950 Gasversorgern sind heute in Deutschland verfügbar. Jeder Verbraucher kann je nach Wohnort durchschnittlich aus circa 90 Tarifen nach einem Gasvergleich frei wählen. Und viele Verbraucher nutzen diesen Gasvergleich: In den letzten Jahren ist die Wechselbereitschaft deutlich gestiegen: Über eine Million Haushalte mit Gasanschluss und damit etwa 10 Prozent haben 2015 den Gasanbieter gewechselt. Heute beziehen nur noch etwa 20 Prozent aller privaten Verbraucher ihr Gas von den drei größten Gaslieferanten.

Warum lohnt sich ein Gasvergleich?

Für den Verbraucher bietet ein Gasvergleich den großen Vorteil, dass er sich nicht für das erstbeste Angebot oder sogar für den meist teuren Grundversorger entscheiden muss, sondern aus mehreren Tarifen, die bei einem Gasvergleich übersichtlich aufgelistet sind, frei wählen kann. Ein Gasvergleich lohnt sich vor allem vor dem Hintergrund, einen möglichst günstigen Tarif zu finden und die Heizkosten effektiv zu senken. Darüber hinaus kann der Verbraucher durch diverse Vergleichsoptionen und Filterkriterien bei einem Gasvergleich direkt überblicken, welcher Anbieter welche Tarifkonditionen bietet, zum Beispiel eine Preisgarantie, einen Neukundenrabatt, die Mindestlaufzeit und andere.

Ihr Verbraucherexperte bei Moneycheck.de

Die Gasversorgung am Haus ist auf Dauer wichtig. Denn der Anschluss stellt in der Regel die Warmwasser- und Heizungsversorgung sicher. Darum muss er von einem verlässlichen Anbieter versorgt werden.

Tipp: Im Online-Vergleich finden Sie aus allen relevanten Angeboten das passende für Ihren Haushalt zum günstigsten Tarif.

Peter Escher hilftIhr Verbraucherexperte

Wie hoch kann die Kostenersparnis bei einem Gasvergleich sein?

Eine pauschale Angabe zur Kostenersparnis bei einem Gasvergleich ist nicht ganz einfach, da eine mögliche Kostensenkung immer von mehreren Faktoren abhängt, darunter:

  • der Größe des Hauses
  • dem Jahresverbrauch
  • den Kosten des bisherigen Tarifs

Grundsätzlich lässt sich jedoch feststellen, dass durch einen gezielten Wechsel nach einem Gasvergleich die jährliche Ersparnis mehrere hundert Euro betragen kann. Im Gegensatz zum Strommarkt ist der Gasmarkt zwar weniger allgemeinen Schwankungen ausgesetzt, dennoch gibt es deutliche Preisunterschiede. Um diese zu verstehen, sollte zunächst erläutert werden, aus welchen Positionen sich der Gaspreis zusammensetzt. Die prozentuale Aufteilung des Gaspreises gliedert sich wie folgt:

  • circa 50 Prozent Energiebeschaffungskosten, Vertrieb etc.
  • circa 25 Prozent für Netzentgelte sowie Messungen und Abrechnungen
  • circa 25 Prozent für Steuern und Abgaben, dazu gehören die Mehrwertsteuer, die Gassteuer und die Konzessionsabgabe

Im Gegensatz zum Strompreis sind die Kosten für Abgaben und Steuern beim Gas relativ gering. Vater Staat kassiert demnach nur rund ein Viertel (und nicht die Hälfte wie beim Strompreis) für das Gas. Ein weiteres Viertel erhalten die Netzbetreiber für den Aufbau, die Wartung und die Pflege der Netze sowie für die Bereitstellung von Zählern und das Ablesen der Zählerstände. Immerhin die Hälfte und damit den größten Teil erhält der Gasanbieter. In dieser Position enthalten sind vor allem der Einkauf und der Vertrieb des Gases. An dieser Stelle kann der Gasanbieter relativ frei kalkulieren, so dass der preisliche Spielraum für den Gaspreis groß sein kann.

Weiterhin ist nicht nur die Kalkulation der Anbieter bei einer möglichen Kostenersparnis nach einem Gasvergleich zu berücksichtigen, sondern auch die allgemeine Preisentwicklung von Gas. Bereits seit einigen Jahren sinken die Gaspreise kontinuierlich. Der Preis pro Kilowattstunde ist von 6,8 Cent im Jahr 2010 auf 6,37 Cent/kWh (2016) gesunken. Auf lange Sicht ist jedoch wieder mit einem Anstieg des Gaspreises zu rechnen. So wird er sich 2018 erstmals wieder leicht erhöhen. Ein rechtzeitiger Gasvergleich kann helfen, sich jetzt noch für günstige Tarife zu entscheiden.

Die Verbraucherorganisation Stiftung Warentest hat 2014 die mögliche Kostenersparnis bei Gastarifen in Deutschlands größten Städten getestet. Bei einem Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden ist nach einem Gasvergleich die größte absolute Ersparnis mit 755 Euro pro Jahr in Leipzig zu verzeichnen. In Frankfurt konnten immerhin 481 Euro jährlich eingespart werden, in Köln 433 Euro.

Welche Informationen werden für einen Gasvergleich benötigt?

Wer einen Gasvergleich durchführen möchte, der muss nur wenige Angaben machen. Folgende Informationen werden für einen Gasvergleich benötigt:

  • die Postleitzahl
  • der Jahresverbrauch in Kilowattstunden

Dieser Jahresverbrauch ist der Jahresabrechnung beziehungsweise der letzten Gasrechnung zu entnehmen. Ist diese nicht zur Hand, kann der Jahresverbrauch auch anhand allgemeiner Richtwerte geschätzt werden. Hierbei ist zu unterscheiden,

  • ob es sich um ein Haus oder eine Wohnung handelt?
  • wieviel Quadratmeter das Haus beziehungsweise die Wohnung umfasst?
  • wann das Haus gebaut wurde?

Es gilt: Je größer die Wohnfläche, desto höher wird der Verbrauch sein. Außerdem ist der Gasverbrauch in der Regel aufgrund der meist schlechteren Dämmung höher, je älter das Haus ist. Verbraucher können sich an durchschnittlichen Richtwerten orientieren:

  • Wohnung, circa 30m²: 3.500 kWh pro Jahr
  • Wohnung, circa 50m²: 5.000 kWh pro Jahr
  • Wohnung, circa 100m²: 12.000 kWh/Jahr
  • Einfamilienhaus: zwischen 20.000 und 35.000 kWh pro Jahr

Worauf sollte bei einem Gasvergleich geachtet werden?

Für die meisten Verbraucher ist der wichtigste Aspekt bei einem Gasvergleich der Preis, der möglichst gering sein sollte. Um effektiv vergleichen zu können, ist zunächst die Preiszusammensetzung bei jedem Gastarif relevant. So zahlt der Kunde für sein Gas

  • eine Grundgebühr
  • und einen Arbeits- beziehungsweise Verbrauchspreis

Die Grundgebühr ist eine verbrauchsunabhängige und pauschale Gebühr, die der Stromanbieter seinem Kunden für die Bereitstellung der Energie in Rechnung stellt und welche er nutzt, um seine fixen Kosten für das Gasnetz zu decken. Die Summe kann entweder monatlich oder auch jährlich anfallen. Einige Anbieter verzichten auch auf eine Grundgebühr. Achten Sie darauf beim Gasvergleich.

Der Arbeitspreis bezieht sich auf den tatsächlichen Gasverbrauch und beziffert die Kosten je genutzter Kilowattstunde. Achtung: Der Gaszähler im Haus gibt den Verbrauch nicht in Kilowattstunden an, sondern in Kubikmetern. Der Gaslieferant errechnet die Kilowattstunden, indem er der Gasbrennwert mit den Kubikmetern multipliziert.

Wer einen Gasvergleich durchführt, sollte immer beide Positionen im Blick behalten, denn erst die Summe von Grundgebühr und Arbeitspreis ergibt den finalen Gaspreis. Ob die Entscheidung auf eine geringere Grundgebühr und einen etwas höheren Arbeitspreis nach einem Gasvergleich fällt oder eher auf eine hohe monatliche Grundgebühr, dafür aber auf niedrige Verbrauchskosten, hängt vor allem vom jeweiligen Verbrauch ab. Wer nur wenig Gas benötigt, für den lohnt sich ein Tarif mit einer günstigen Grundgebühr, bei der die Arbeitskosten etwas höher ausfallen. Für eine gute Kalkulation bei einem Gasvergleich ist es daher sinnvoll, wenn der eigene Gasverbrauch bekannt ist.

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Welche weiteren Kriterien sollten bei einem Gasvergleich Berücksichtigung finden?

Bei einem Gasvergleich können und sollten weitere Kriterien berücksichtigt werden. Denn nicht immer ist das Angebot mit dem scheinbar günstigsten Preis auch das beste. Prüfen Sie bei einem Gasvergleich immer die weiteren Vertragsbedingungen. Auf diese Tarifkonditionen gilt es zu achten:

  • auf eine Preisgarantie
  • auf die Laufzeit und die Kündigungsfrist
  • auf die Zahlungsmodalitäten
  • auf automatische Vertragsverlängerungen
  • auf einen Bonus und weitere Vergünstigungen
  • auf Paketpreise
  • auf Öko- und Biogastarife
  • auf die Seriosität des Gasanbieters, Zertifikate und Gütesiegel

Die Preisgarantie bei einem Gasvergleich

Mit einer vereinbarten Preisgarantie ist der Kunde auf der sicheren Seite. Wird nach einem Gasvergleich ein fixer Gaspreis vereinbart, bleibt für einen festgelegten Zeitraum gewährleistet, dass sich der Gaspreis nicht erhöht. Eine Preisgarantie lassen sich Gasanbieter in der Regel bezahlen, so dass diese mit einem höheren Arbeitspreis oder einer höheren Grundgebühr verbunden sein kann.

Die Laufzeit und die Kündigungsfrist bei einem Gasvergleich

Achten Sie bei einem Gasvergleich auf die Laufzeit. Diese gibt die Dauer der vertraglichen Bindung an. Kurze Laufzeiten haben den Vorteil, dass der Anbieter nach einem Gasvergleich schnell wieder gewechselt werden kann. Bei längerer vertraglicher Bindung besteht das Risiko, dass die Gasversorger ihre Konditionen zu Ungunsten der Verbraucher anpassen. Auch die Kündigungsfrist spielt bei einem Gasvergleich eine Rolle. Je nach Anbieter kann diese zwischen zwei Wochen und drei Monaten betragen und ist im Idealfall möglichst kurz.

Die Zahlungsmodalitäten bei einem Gasvergleich

Wer einen Gasvergleich vornimmt, wird feststellen, dass im Regelfall eine monatliche Zahlungsweise mit dem Gasanbieter vereinbart wird. Diese bietet den Vorteil, dass keine Vorauszahlungen zu entrichten sind. Einige Anbieter vergeben ihr Gas jedoch nur gegen Vorkasse. Der Kunde zahlt dann ein Jahr im Voraus mit dem Risiko, dass er am Ende des Jahres entweder mit einer satten Nachzahlung rechnen muss, falls er mehr verbraucht hat, oder aber bei geringerem Verbrauch, sein bereits gezahltes Geld nicht erstattet bekommt. Nicht unberücksichtigt bleiben sollte zudem die Gefahr, dass der Gasanbieter Insolvenz anmeldet und der Kunde weder Gas bezieht, noch sein bereits gezahltes Geld zurück erhält.

Die automatische Vertragsverlängerung bei einem Gasvergleich

Ist eine automatische Vertragsverlängerung vorgesehen, wird sich der Gastarif nach Ende der Laufzeit um eine bestimmte Dauer automatisch um eine weitere Laufzeit verlängern, sofern keine Kündigung erfolgt ist. Verbrauchern ist hierbei zu empfehlen, den jeweiligen Ablauf genau im Blick zu haben, im besten Fall einen Tarif ohne automatische Vertragsverlängerung bei einem Gasvergleich zu finden.

Boni und weitere Vergünstigungen bei einem Gasvergleich

Mit einem Neukundenbonus gewähren Gasanbieter ihren Kunden eine einmalige Zahlung, so dass sich der Gastarif im ersten Jahr sehr günstig gestalten wird. Dennoch ist ein Bonus immer mit Vorsicht zu betrachten. Meist wird dieser erst am Ende des ersten Abschlagzeitraums nach einem Jahr überwiesen beziehungsweise verrechnet und nicht selten erhöht sich der Gaspreis dann im zweiten Vertragsjahr, so dass die anfängliche Ersparnis schnell wieder aufgehoben sein kann.

Paketpreise bei einem Gasvergleich

Wer sich nach einem Gasvergleich für einen Paketpreis entscheidet, kann zunächst einmal davon ausgehen, dass die Kosten für den Gaspreis je Kilowattstunde günstiger ausfallen, als bei einem üblichen Tarif. Dennoch verpflichtet sich der Kunde zu einer bestimmten Mindestabnahmemenge. Wird diese nicht verbraucht, erhält der Verbraucher sein Geld nicht zurück. Ist der tatsächliche Verbrauch des Gases deutlich höher, muss meist tief in die Tasche gegriffen werden: Der Mehrverbrauch wird dann nicht selten deutlich teurer abgerechnet. Ein Gaspaket ist daher nur dann sinnvoll, wenn der Gasverbrauch bereits im Vorwege exakt feststeht.

Öko- und Biogastarife bei einem Gasvergleich

Wird Wert auf Klimaschutz gelegt, dann kann ein Bio- oder Ökogastarif die richtige Wahl bei einem Gasvergleich sein. Auf dem Markt gibt es einige reine Anbieter von Ökogas, aber auch größere Gaslieferanten bieten mittlerweile entsprechende Tarife. Wer sicherstellen möchte, dass er tatsächlich echtes Ökogas erhält, sollte auf entsprechende Siegel und Zertifikate bei den einzelnen Anbietern achten.

Seriosität des Anbieters bei einem Gasvergleich

Nicht ganz unerheblich bei der Wahl des geeigneten Tarifs nach einem Gasvergleich kann auch die Seriosität des Gasanbieters sein. Einen guten ersten Eindruck bieten entsprechende Zertifikate oder Gütesiegel. Weiterhin können Bewertungen und Erfahrungsberichte von anderen Verbrauchern einen allgemeinen Richtwert geben, zum Beispiel zu den Serviceleistungen des Gasversorgers: Ist er für die Kunden erreichbar? Wie wird mit Beschwerden umgegangen? Gibt es Fallstricke in den Vertragsbedingungen, die auf den ersten Blick nicht offensichtlich sind?

Welche Empfehlungen gibt die Stiftung Warentest bei einem Gasvergleich?

Auch die unabhängige Verbraucherorganisation Stiftung Warentest empfiehlt, regelmäßig einen Gasvergleich durchzuführen, um die monatlichen Kosten für das Gas deutlich zu senken. Bei einem Gasvergleich gibt sie den Rat, auf folgende Tarifbedingungen zu achten:

  • Die vertragliche Laufzeit dauert nicht länger als zwölf Monate, damit der Kunde flexibel bleibt und kurzfristig nach einem Gasvergleich den Tarif wechseln könnte.
  • Die Kündigungsfrist beträgt maximal sechs Wochen.
  • Die Zahlung erfolgt in monatlichen Abschlägen. Es wird keine Vorkasse vereinbart, Kautionen sind nicht vorgesehen.
  • Es werden keine einmaligen Boni oder Rabatte gewährt.
  • Der Anbieter bietet eine Preisgarantie im besten Fall für die gesamte Dauer der Laufzeit, mindestens aber für zwölf Monate.
  • Paketpreise werden nicht vereinbart.

Wie wird nach einem Gasvergleich der Anbieter gewechselt?

Ein Anbieterwechsel nach einem Gasvergleich ist in der Regel problemlos möglich, sofern die Laufzeiten und die Kündigungsfristen berücksichtigt werden. Mit einem Anbieterwechsel sind dann grundsätzlich zwei Schritte verbunden:

  • der Abschluss eines Vertrags mit dem neuen Gasanbieter
  • die Kündigung des bestehenden Tarifs beim alten Gasanbieter

Der Neuabschluss nach einem Gasvergleich

Nach einem Gasvergleich entscheiden sich Verbraucher für ihren neuen Versorger, mit dem sie einen Vertrag schließen. Die Eingabe aller Daten erfolgt ganz einfach online über das Internet. Folgende Daten müssen dafür übermittelt werden:

  • die Adresse, Bankverbindung und meist eine Einzugsermächtigung
  • den gewünschten Vertragsbeginn
  • den Namen des bisherigen Versorgers und die Kundennummer
  • die Zählernummer und den Zählerstand (abzulesen am Gaszähler meist im Keller)

Mehr Informationen sind nicht notwendig, der neue Gasanbieter wird sich im Regelfall um alles Weitere kümmern. Dies macht einen Anbieterwechsel für den Verbraucher besonders einfach. Am Tag des Wechsels bedarf es lediglich der Übermittlung des Zählerstandes an den alten Anbieter, so dass dieser eine Abschlussrechnung erstellen kann.

Die Kündigung des bestehenden Tarifs nach einem Gasvergleich

Die Kündigung nach einem Gasvergleich übernimmt bis auf wenige Ausnahmen der neue Gasanbieter. Der Verbraucher kann sich daher nach Vertragsabschluss entspannt zurücklehnen und darf alles Weitere seinem Gasversorger überlassen. Mit diesem Vorgehen soll gewährleistet sein, dass der Übergang des Wechsels fließend ist und keine zeitliche Lücke entsteht. Sollte der Anbieterwechsel dennoch nicht reibungslos funktionieren, besteht jedoch keine Gefahr: Die gesetzlich festgeschriebene Grundversorgung sorgt dafür, dass Haushalte jederzeit mit Energie beliefert werden. Dazu gibt es in jeder Region einen Grundversorger, der für die Lieferung zuständig ist.

In einigen Ausnahmefällen ist dem Verbraucher jedoch anzuraten, selbst zu kündigen. Dies ist immer dann der Fall, wenn eine Kündigung zeitnah erfolgen muss, weil beispielsweise ein Sonderkündigungsrecht vorliegt und die Kündigungsfrist nur kurz ist. Da die Kündigung, die der neue Gasversorger veranlasst, auch mal mehrere Wochen Zeit in Anspruch nehmen kann, ist die Gefahr hierbei groß, dass in dieser Zeit die Kündigungsfrist verstreicht und der Kunde demnach für eine weitere Laufzeit an seinen Vertrag gebunden ist. Die Kündigung bedarf immer der Schriftform. Im besten Fall wird sie per Einschreiben versandt, so dass im Zweifelsfall ein Beweisstück vorliegt.

Ein Sonderkündigungsrecht und damit die Möglichkeit zu einer Kündigung während einer bestehenden Laufzeit hat der Verbraucher immer dann, wenn der Gasanbieter eine Beitragserhöhung ankündigt. Binnen eines kurzen Zeitraums von mindestens zwei Wochen kann der Kunde seinen bestehenden Vertrag mit einer schriftlichen Kündigung auflösen. Das Sonderkündigungsrecht besteht sogar dann, wenn der Gasversorger die Erhöhung mit gestiegenen Steuern und Abgaben begründet.

Darüber hinaus kann ein Sonderkündigungsrecht bei einem Umzug gewährt werden, der Grundversorger ist sogar gesetzlich dazu verpflichtet, seinen Kunden vorzeitig aus dem Vertrag zu entlassen. Bei allen anderen Anbietern ist der Fall eines Umzugs in den jeweiligen Vertragsbedingungen geregelt. Häufig wird unterschieden zwischen:

  • einem Umzug innerhalb des Netzbetriebs: Der Anbieter besteht in den meisten Fällen auf eine Erfüllung des Vertrags.
  • einem Umzug außerhalb des Netzbetriebs: Der Anbieter räumt seinem Kunden in der Regel das Sonderkündigungsrecht ein.

Ist ein Gasvergleich mit Kosten verbunden?

Ein Gasvergleich ist für den privaten wie gewerblichen Verbraucher kostenlos, unabhängig davon, ob er nur einen Gasvergleich durchführt oder sich nach einem Gasvergleich auch für den Anbieterwechsel entscheidet. Das Vergleichsportal erhebt weder für das eine noch das andere eine Gebühr. Darüber hinaus bietet ein Gasvergleich folgende Vorteile:

  • Ein Gasvergleich ist unverbindlich. Der Verbraucher ist nicht zu einem Anbieterwechsel gezwungen, sondern kann einen Gasvergleich beliebig oft durchführen.
  • Ein Gasvergleich ist anonym. Sie sind demnach nicht verpflichtet, Ihre persönlichen Daten zur Verfügung zur stellen. Diese sind nur notwendig, wenn Sie sich für einen Anbieterwechsel entscheiden.
  • Ein Gasvergleich bietet eine optimale und übersichtliche Vergleichsgrundlage mit einer Auswahl sämtlicher in der jeweiligen Region zur Verfügung stehenden Tarife. Der Verbraucher muss daher nicht selbst mehrere Angebote einholen.
  • Nach einem Gasvergleich ist ein direkter und unkomplizierter Online-Abschluss ohne unnötigen Papierkram möglich.
  • Ein Gasvergleich ist anbieterneutral und bietet damit eine objektive Vergleichsgrundlage.
  • Ein Gasvergleich bedarf keines großen zeitlichen Aufwands und dauert nur wenige Minuten.
  • Für einen Gasvergleich sind nur wenige Angaben notwendig. Die Postleitzahl und der durchschnittliche Jahresverbrauch sind ausreichend.
  • Mit einer Filterfunktion können bei einem Gasvergleich auch weitere Tarifkonditionen, wie Boni, Preisgarantien und Laufzeiten, berücksichtigt werden. Es werden dann nur die Tarife angezeigt, die für die jeweiligen Ansprüche in Frage kommen.

Ist ein Gasvergleich auch als Mieter sinnvoll?

Nicht nur für Immobilienbesitzer lohnt sich ein Gasvergleich, auch Mieter können durchaus von einem Gasvergleich profitieren. Zwar kann der Mieter zunächst einmal nicht eigenmächtig den Gasanbieter wechseln, da sein Gasverbrauch über die Mietnebenkosten abgerechnet wird und damit über den Vermieter läuft. Der Vermieter hat in der Regel einen Vertrag mit einem Gasanbieter geschlossen. Mit diesem Gas werden dann sämtliche Parteien des Mietshauses versorgt. Findet der Mieter nach einem Gasvergleich jedoch einen Tarif, der für die jeweiligen Voraussetzungen günstiger ist, sollte er den Vermieter darauf aufmerksam machen und ihn von einem Anbieterwechsel überzeugen. Gemäß dem deutschen Mieterbund ist der Vermieter sogar dazu verpflichtet, möglichst günstige Konditionen unter anderem bei der Gasversorgung bereit zu stellen, soweit ihm dies zumutbar ist. Die Chancen für einen Gasanbieterwechsel stehen daher gut. Von einem Gasvergleich profitiert demnach nicht nur der einzelne Mieter, sondern kommt allen Mietern des Hauses zugute.

Wie oft lohnt sich ein Gasvergleich?

Ein Gasvergleich ist nicht nur eine einmalige Angelegenheit sein, sondern kann in regelmäßigen Abständen erfolgen. Abhängig davon, wie lange sich der Kunde an seinen Anbieter zeitlich gebunden hat, macht es vor allem zum Ende der Vertragslaufzeit Sinn, da jetzt eine Wechseloption gegeben ist. Wer einen Gasvertrag ohne Laufzeit hat, der kann auch häufiger einen Gasvergleich durchführen. Der Gasmarkt unterliegt ständigen preislichen Schwankungen, so dass bereits nach einigen Monaten durchaus bessere, sprich preisgünstigere Angebote bei einem Gasvergleich herausgefiltert werden können. Natürlich bleibt es jedem Verbraucher selbst überlassen, wie oft er einen Gasvergleich durchführt.

Lohnt sich ein Gasvergleich auch für Öko- beziehungsweise Biogas?

Wer umweltgerecht heizen möchte, der entscheidet sich für einen Tarif aus Öko- oder aus Biogas. Mit nur einem Klick kann bei einem Gasvergleich diese Option ausgewählt werden und sämtliche Bio- und Ökogastarife, die für die Region verfügbar sind, werden angezeigt. Mittlerweile stehen auch hier mehrere Tarife zur Auswahl, so dass sich der Verbraucher für den besten Tarif entscheiden kann, sofern die anderen Auswahlkriterien ebenfalls passen.

Ein Öko- oder Biogastarif muss dabei nicht unbedingt teurer sein als ein Tarif mit konventionellem Erdgas. Vor allem Verbraucher, die ihr Gas bislang über den Grundversorger bezogen haben, können nach einem Gasvergleich mit einer deutlichen Kostenreduzierung rechnen, die im Jahr auch mehrere hundert Euro ausmachen kann.