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Zugmaschinen Versicherung

Warum lohnt sich der Abschluss einer Zugmaschinen Versicherung?

Zugmaschinen sind in der Regel bullige Fahrzeuge mit einer starken Motorleistung. Sie selbst dienen nicht dem Zweck, Güter oder Personen zu befördern, sondern dem Ziehen von Anhängern, Wagen, landwirtschaftlichen Anbaugeräten, Tiefladern oder Sattelaufliegern. Zum Einsatz kommen sie weniger im privaten Bereich als vielmehr im gewerblichen und im landwirtschaftlichen. Durch ihre Größe und enorme Kraftleistung stellen Zugmaschinen im öffentlichen Straßenverkehr meist ein großes Risikopotential dar, so dass die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls mit Sach- oder Personenschaden verhältnismäßig hoch ist. Hinzu kommt, dass das Ausmaß eines Schadens im Vergleich zu einem PKW allein durch die Größe und das Gewicht der Zugmaschine in der Regel wesentlich größer ausfällt. Verursacht die Zugmaschine einen Unfall, so steht der Fahrzeugführer in der vollen Haftung. Vor allem, wenn Personen verletzt werden, können Schadensersatzansprüche in immenser Höhe auf den Verursacher zukommen. Aber auch Reparaturen bei Schäden an der eigenen Zugmaschine können ohne gute Absicherung teuer werden.

Eine Zugmaschinen Versicherung bietet Versicherungsschutz für sämtliche Zugmaschinen, die im öffentlichen Straßenverkehr zugelassen sind. Da es sehr unterschiedliche Typen von Zugmaschinen und dementsprechend variierende Nutzungs- und Einsatzbereiche gibt, sollte eine Zugmaschinen Versicherung immer auf den jeweiligen Bedarf angepasst werden. Grundsätzlich lohnt sich eine Zugmaschinen Versicherung für

  • land- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen, wie Traktoren
  • gewerbliche Zugmaschinen im Güter- und Werkverkehr, zum Beispiel Sattelzugmaschinen
  • Zugmaschinen für Schwertransporte
  • Zugmaschinen für Schausteller
  • private Nutzung, zum Beispiel eine Zugmaschine als Oldtimer

Ganz gleich, welche Art der Zugmaschine, die Zugmaschinen Versicherung bietet einen maßgeschneiderten Versicherungsschutz für Schäden, die sowohl die eigene Zugmaschine Dritten gegenüber verursacht als auch solche am eigenen Fahrzeug. So beinhaltet die Zugmaschinen Versicherung zum einen eine Kfz-Haftpflichtversicherung als auch eine Teil- oder Vollkaskoversicherung. Sobald eine Zugmaschine im öffentlichen Straßenverkehr unterwegs ist, ist der Fahrzeughalter gesetzlich sogar dazu verpflichtet eine Kfz-Haftpflichtversicherung abzuschließen, erst dann kann die Zugmaschine zugelassen werden. Denn sollten Sie mit der Zugmaschine schuldhaft einen Unfall verursachen, bei dem Dritten ein Schaden entsteht, unterliegen Sie der gesetzlichen Verpflichtung diesen in vollem Umfang und unbegrenzt zu ersetzen. Da nicht gewährleistet ist, dass dem Verursacher die finanziellen Mittel dafür zur Verfügung stehen, der Geschädigte aber dennoch entschädigt werden muss, springt die Zugmaschinen Versicherung ein und leistet Schadensersatz.

 

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Welche Schäden sind im Rahmen einer Zugmaschinen Versicherung mitversichert?

Bei einer Zugmaschinen Versicherung werden in aller Regel zwei Versicherungsbereiche abgedeckt:

  • eine Kfz-Haftpflichtversicherung für Schäden, die der Versicherungsnehmer Dritten gegenüber mit seiner Zugmaschine verursacht
  • eine Teil- und/oder Vollkaskoversicherung für Schäden an der eigenen Zugmaschine

Kfz-Haftpflichtversicherung der Zugmaschinen Versicherung

Die Haftpflichtversicherung ist für alle Fahrzeuge, die im öffentlichen Straßenverkehr zugelassen sind eine vom Gesetzgeber vorgeschriebene Pflichtversicherung. Das gilt auch für die Besitzer von Zugmaschinen, ganz gleich ob diese gewerblich oder privat genutzt werden. Sollte die Zugmaschine einen Schaden sowohl im öffentlichen als auch nicht-öffentlichen Bereich verursachen, dann übernimmt die Zugmaschinen Versicherung die Kosten für folgende Schäden:

  • Personenschäden
  • Sachschäden
  • Vermögensschäden als Folge eines Personen- oder Sachschadens
  • optional: Umweltschäden, zum Beispiel ausgelaufenes Benzin auf der Straße

Kaskoversicherung der Zugmaschinen Versicherung

Meist enthält eine Zugmaschinen Versicherung auch eine Kaskoversicherung, welche dann Versicherungsschutz leistet, wenn das eigene Fahrzeug beschädigt ist. Auch wenn keine gesetzliche Notwendigkeit für die Absicherung von Eigenschäden besteht, ist eine Kaskoversicherung für jeden Zugmaschinen Besitzer empfehlenswert. Reparaturen, wenn auch nur kleine, können bei den großen Maschinen durchaus sehr teuer werden. Bei der Kaskoversicherung haben Sie die Wahl zwischen

  • der Teilkaskoversicherung
  • der Vollkaskoversicherung

Die Teilkasko der Zugmaschinen Versicherung deckt sämtliche Schäden am Fahrzeug ab, die dem Fahrzeugführer unverschuldet entstanden sind durch

  • Unfall
  • Diebstahl
  • Brand, Kurzschluss und Explosion
  • Sturm (ab Windstärke acht) und Hagel
  • Elementargefahren, wie Überschwemmungen oder Erdbeben
  • Zusammenstoß mit Tieren
  • Tierbisse an Kabeln und Schläuchen

Erweiterten Versicherungsschutz bietet die Vollkasko der Zugmaschinen Versicherung. Diese kommt zusätzlich zu den Leistungen der Teilkasko für Schäden auf, die der Fahrzeugführer selbst verursacht hat, wie zum Beispiel einen Unfall.

Ein mögliches Schadensszenario kann sein:

Der Führer eines Sattelschleppers fährt bei widrigen Wetterverhältnissen auf der Autobahn. Durch Aquaplaning kommt er von der Fahrbahn ab und prallt in die Leitplanken. Mehrere Fahrzeuge fahren ungebremst auf die Zugmaschine samt Anhänger auf. Es entsteht ein hoher Blechschaden, sowohl an der Zugmaschine als auch an den aufgefahrenen PKWs, einige PKW-Fahrer werden zum Teil schwer verletzt. Die Ladung an Lebensmitteln der Sattelzugmaschine mit Aufleger liegt auf der Autobahn verstreut und ist unbrauchbar.

Den Personen- und Sachschaden der aufgefahrenen PKWs ersetzt die Haftpflicht der Zugmaschinen Versicherung des Zugmaschinen Führers, da er der Verursacher des Schadens ist. Für den Schaden an seiner eigenen Zugmaschine kommt die Vollkaskoversicherung auf. Der geladene Inhalt gehört dagegen nicht zum Versicherungsschutz der Zugmaschinen Versicherung. Hierfür müsste eine spezielle Inhaltsversicherung für die Zugmaschine abgeschlossen werden.

 

Was sollte ich beachten, bevor ich eine Zugmaschinen Versicherung abschließe?

Eine Zugmaschinen Versicherung wird bei den wenigsten Versicherungen pauschal abgeschlossen, da der konkrete Verwendungszweck sowie die technischen Spezifikationen der jeweiligen Zugmaschinen stark variieren können. Häufig betiteln viele Versicherer ihre Zugmaschinen Versicherung spezieller als Traktor Versicherung, als Oldtimer Versicherung oder etwa als Schlepper Versicherung. Daher sollte vor dem Abschluss einer Zugmaschinen Versicherung dem Versicherer sehr genau mitgeteilt werden, wo, wann und für welchen Zweck die jeweilige Zugmaschine eingesetzt wird. Vor allem Besonderheiten, wie zusätzliche Aufbauten oder Abwandlungen, die nicht dem Standard der Zugmaschine entsprechen, müssen dem Versicherer bereits im Vorwege mitgeteilt werden, da diese in den jeweiligen Leistungsumfang mit aufgenommen werden und gegebenenfalls auch den Beitrag erhöhen.

Grundsätzlich sollte sich jeder potentielle Versicherungsnehmer einer Zugmaschinen Versicherung die Frage stellen, ob eine Teilkaskoversicherung ausreicht, oder doch eine Vollkaskoversicherung mit höherem Leistungsumfang sinnvoller ist. Der Versicherungsschutz einer Zugmaschinen Versicherung kann darüber hinaus mit einzelnen Zusatzbausteinen ergänzt werden. Das können unter anderem sein:

  • eine Ausland-Schadensschutzversicherung: Bei einem Unfall im Ausland, den ein Dritter dem Fahrzeugführer der Zugmaschinen Versicherung gegenüber verschuldet hat, trägt die Ausland-Schadensschutzversicherung sämtliche Kosten für eigene Sach- und Personenschäden für den Fall, dass der Verursacher für diese aufgrund anderer gesetzlicher Bestimmungen nicht aufkommt beziehungsweise nicht aufkommen kann.
  • eine Auto-Inhaltsversicherung oder Werkverkehrsversicherung: Zum Versicherungsumfang der Inhaltsversicherung gehört der gesamte Inhalt von Zugmaschine und jeweiligem Anhänger, wie Waren und Güter, aber auch Werkzeuge und Arbeitsmaterialien.
  • ein Kfz-Schutzbrief: Mit einem Kfz-Schutzbrief werden die Kosten für Unfall- und Pannenhilfe sowie mögliche Folgekosten, zum Beispiel das Abschleppen der Zugmaschine oder Rücktransporte übernommen.

Bei größeren Betrieben mit einem eigenen Fuhrpark, zu dem nicht nur Zugmaschinen gehören müssen, bietet sich alternativ der Abschluss einer Flottenversicherung an. Diese beinhaltet den gleichen Leistungsumfang wie eine Zugmaschinen Versicherung, bietet aber für eine Vielzahl an Fahrzeugen Versicherungsschutz. Eine Gesamtversicherung ist in der Regel günstiger als eine Einzelpolice zur Zugmaschinen Versicherung.

Wenn die Zugmaschine im Ausland unterwegs ist, sollte vor dem Abschluss der Zugmaschinen Versicherung der Geltungsbereich genau geprüft werden. Viele Versicherer bieten für Schlepper und Sattelzugmaschinen Versicherungsschutz im gesamten europäischen Ausland, bei Traktoren ist ein Auslandsschutz in der Regel nicht nötig. Je nach Anbieter der Zugmaschinen Versicherung ist auch der Zusatz eines weltweiten Versicherungsschutzes möglich.

Welche Leistungen sind bei einer Zugmaschinen Versicherung im Schadensfall mit inbegriffen?

Bei der Leistungsinanspruchnahme einer Zugmaschinen Versicherung muss ebenfalls wieder zwischen den Bereichen Haftpflicht- und Kaskoversicherung unterschieden werden:

Leistungen aus dem Bereich Haftpflicht der Zugmaschinen Versicherung

Bis zur Höhe der vereinbarten Deckungssumme übernimmt die Zugmaschinen Versicherung folgende Leistungen bei Schadensersatzansprüchen von Dritten:

  • bei Sachschäden: Reparatur- und Wiederherstellungskosten
  • bei Personenschäden: Kosten für Behandlungen und Therapien, für Verdienstausfälle, für Renten- und Pflegezahlungen, für Kuren und andere Rehabilitationsmaßnahmen, für Medikamente und Heilmittel
  • Kosten für Vermögensschäden als Folge eines Sach- oder Personenschadens
  • optional: Kosten für Umweltschäden: Aufwendungen zur Beseitigung des Schadens
  • Prüfungskosten im Hinblick auf die Berechtigung der Forderung: Gutachterkosten
  • (rechtliche) Abwehr unberechtigter Forderungen

Leistungen aus dem Bereich Kasko der Zugmaschinen Versicherung

Bei nicht verschuldeten (Teilkasko) und verschuldeten (Vollkasko) Schäden kommt die Zugmaschinen Versicherung für folgende Kosten auf:

  • Kosten für die Reparatur
  • Kosten für die Wiederbeschaffung einer Zugmaschine bei Totalschaden oder Diebstahl
    • zum Zeitwert, um eine Zugmaschine zu erwerben, die dem Zustand wie unmittelbar vor Schadenseintritt entspricht
    • optional als Zusatz: zum Neuwert beziehungsweise zum Kaufpreis, sofern die Zugmaschine nicht älter als eine vertragliche festgelegte Zeit ist (meist maximal zwei Jahre)

 

Welche Leistungen sind bei einer Zugmaschinen Versicherung im Schadensfall nicht mit inbegriffen?

Wie bei jeder Kfz-Versicherung gibt es bei der Zugmaschinen Versicherung eine Vielzahl an Ausschlüssen, bei denen der Versicherungsnehmer keinen Anspruch auf Leistungen hat, zum Beispiel bei

  • vorsätzlichem Handeln
  • einem grob fahrlässigen Verhalten, wie Alkohol- und Drogenkonsum oder Telefonieren am Steuer
  • Fahren ohne Zulassung, ohne TÜV oder ohne gültige Fahrerlaubnis
  • einer falschen Bedienung der Zugmaschine
  • Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung, wie das Überfahren eines Stoppschilds oder einer roten Ampel, das Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit
  • technischen Defekten der Zugmaschine, von denen der Fahrzeugführer Kenntnis hatte
  • Unfallflucht

Die Kaskoversicherung wird in diesen Fällen die Zahlung teilweise oder komplett verweigern. In der Regel wird die Haftpflichtversicherung dem geschädigten Dritten immer eine Entschädigungsleistung zahlen. Sie kann jedoch den Versicherungsnehmer in Regress nehmen und den geleisteten Schadensersatz zurück fordern.

Unter Umständen bieten einige Versicherer der Zugmaschinen Versicherung an, den Leistungsausschluss der groben Fahrlässigkeit zu streichen. Auch hier gibt es Ausschlüsse, wie beispielsweise der Konsum von Alkohol und Drogen. Sollte sich aber durch eine kleine Unachtsamkeit ein Unfall mit schwerwiegenden Folgen ereignen, dann kann sich der sogenannte „Verzicht auf die Einrede der groben Fahrlässigkeit“ durchaus lohnen.

 

Was sollte ich tun, wenn ein Schadensfall eintritt?

Im Schadensfall sollten Sie unverzüglich, maximal aber nach Ablauf von sieben Tagen, die Zugmaschinen Versicherung davon in Kenntnis setzen, unabhängig davon, ob es sich um einen Haftpflicht- oder einen Kaskoschaden handelt. Dafür können Sie eine telefonische Hotline des Anbieters der Zugmaschinen Versicherung oder ein Online-Schadensformular nutzen. Beides sollte auf der jeweiligen Homepage verfügbar sein.

Weiterhin stehen Sie in einer gesetzlichen Schadensminderungspflicht und sollten sicherstellen, den Schaden so gering wie möglich zu halten. Dafür können je nach Art und Umfang des Unfalls folgende Maßnahmen ergriffen werden:

  • Sichern Sie die Unfallstelle.
  • Leisten Sie Erste Hilfe oder rufen einen Krankenwagen, falls Personen verletzt sind.
  • Verständigen Sie Polizei bei größeren Schäden.
  • Dokumentieren Sie den Schaden beispielsweise mit Fotos.
  • Tauschen Sie allgemeine Daten mit dem Unfallgegner oder möglichen Zeugen aus.

Die Zugmaschinen Versicherung wird von Ihnen in der Regel folgende Angaben zum Schaden verlangen. Beantworten Sie diese bitte stets wahrheitsgemäß:

  • Welche Art von Schaden liegt vor? Liegt ein Sach- und/oder Personenschaden vor?
  • Wer ist der Verursacher des Schadens beziehungsweise was ist der Grund für den Schaden?
  • Beschreiben Sie den Unfallhergang.
  • Wann und wo hat sich der Schaden ereignet?
  • Wie hoch ist der geschätzte Schaden?
  • Liegt ein Verstoß gegen Versicherungsbedingungen (Leistungsausschlüsse) vor?
  • Machen Sie Angaben zum Geschädigten oder alternativ zum Unfallverursacher (Name, Anschrift, Kfz-Kennzeichen)
  • Sind Behörden involviert oder Zeugen namentlich bekannt?
  • Reichen Sie beweisrelevante Dokumente, wie Polizeiberichte oder Fotos, der Zugmaschinen Versicherung ein.

Die Zugmaschinen Versicherung wird den Schaden eingehend untersuchen, um sicher zu stellen, dass Ihre Forderung oder die eines geschädigten Dritten berechtigt ist. Bei Bedarf wird sie einen Gutachter zu Rate ziehen. Ist die Forderung berechtigt, übernimmt die Zugmaschinen Versicherung sämtliche Kosten im Rahmen des Leistungsumfangs bis zur maximalen Höhe der Deckungssumme.

 

Wann setzt der Versicherungsschutz der Zugmaschinen Versicherung ein?

Der Versicherungsschutz der Zugmaschinen Versicherung sollte spätestens mit dem Tag der Zulassung der jeweiligen Zugmaschine beginnen. Dazu besteht sogar eine gesetzliche Verpflichtung. Da es bei der Zugmaschinen Versicherung keine Wartezeit gibt, beginnt der Versicherungsschutz fast immer mit Abschluss des Vertrags zur Zugmaschinen Versicherung sowie der ersten Beitragszahlung. Vor dem Hintergrund eines Anbieterwechsels ist es auch möglich, den Beginn zeitlich nach hinten zu versetzen, damit es nicht zu zeitlichen Überschneidungen kommt. Die übliche Laufzeit einer Zugmaschinen Versicherung beträgt dann ein Jahr, eine Verlängerung ist jederzeit möglich.

Sollte die Zugmaschinen Versicherung gekündigt werden, besteht übrigens über eine gesetzlich verankerte Nachhaftung für einen Monat nach Ablauf des Vertrags weiterhin mit einer Mindestdeckung Versicherungsschutz für den Versicherungsnehmer.

 

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Wie hoch sollte die Deckungssumme der Zugmaschinen Versicherung sein?

Da die Zugmaschinen Versicherung sich aus zwei Versicherungsbereichen zusammensetzt, müssen auch zwei Deckungssummen festgelegt werden:

Deckungssumme Haftpflicht der Zugmaschinen Versicherung:

Eine Haftpflichtversicherung gibt fast immer pauschale Deckungssumme vor, die meist auf allgemeinen Empfehlungen beruht. Bei der Kfz-Haftpflicht gibt es darüber hinaus gesetzlich vorgeschriebene Mindestversicherungssummen, die für PKWs genauso gelten wie für LKWs, Traktoren, Sattelzugmaschinen, Schlepper oder Oldtimer. Derzeit betragen diese Mindestdeckungssummen:

  • 1,12 Millionen Euro bei Sachschäden
  • 7,5 Millionen Euro bei Personenschäden
  • 50.000 Euro bei Vermögensschäden

Nicht alle Versicherungen bieten diesen minimalen Deckungsumfang jedoch überhaupt an. Die Tarife beinhalten fast immer eine höhere Versicherungssumme, zum Beispiel für Personenschäden 15 Millionen Euro pro geschädigter Person und für Sachschäden 10 Millionen Euro.

Deckungssumme Kasko der Zugmaschinen Versicherung

Im Kaskobereich gibt es bei der Zugmaschinen Versicherung keine gesetzlichen Vorgaben, vielmehr wird die Deckungssumme individuell kalkuliert. Je nach Vereinbarung in der Police zur Zugmaschinen Versicherung sollte dafür der Zeit- beziehungsweise der Neuwert des Fahrzeugs als Deckungssumme angegeben werden.

 

Nach welchen Faktoren wird der Beitrag zur Zugmaschinen Versicherung berechnet?

Für die Kalkulation des Beitrags für die Zugmaschinen Versicherung sind folgende Kriterien ausschlaggebend:

  • der Höhe der Deckungssummen für die Haftpflicht- und die Kaskoversicherung
  • die jeweilige Selbstbeteiligung bis zu deren Höhe der Versicherte die Kosten für den jeweiligen Schaden selbst übernimmt.
  • der Anzahl der versicherten Zugmaschinen: Bei mehreren Fahrzeugen ist ein Flottentarif meist günstiger als eine Einzelpolice.
  • der Umfang der Leistungen: Ist zum Beispiel eine Teil- oder eine Vollkasko vereinbart?
  • mögliche Risikofaktoren bedingt durch den konkreten Verwendungszweck und technische Spezifikationen

Weiterhin spielen weitere allgemeine Faktoren bei der Berechnung des Beitrags zur Zugmaschinen Versicherung wie bei jeder Kfz-Versicherung eine Rolle:

  • die Schadensfreiheitsklasse: Diese errechnet sich aus der Anzahl an unfallfrei gefahrenen Jahren und gewährleistet einen Rabatt auf den Beitrag.
  • die Laufzeit der Zugmaschinen Versicherung: Je länger die Laufzeit, desto geringer fällt der Beitrag aus.
  • Zusatzleistungen und Erweiterungen des Versicherungsumfangs: Bei der Zugmaschinen Versicherung können das unter anderem eine Inhaltsversicherung oder ein Kfz-Schutzbrief sein. Diese erhöhen den Beitrag.
  • die Zahlungsmodalität der Zugmaschinen Versicherung: Sollte der Beitrag jährlich im Voraus gezahlt werden, kann sich das beitragsreduzierend auswirken.

 

Welchen Nutzen hat ein Vergleich der Zugmaschinen Versicherung für mich?

Wer eine Zugmaschine im öffentlichen Straßenverkehr nutzt, der benötigt, um zugelassen zu werden, eine Kfz-Haftpflichtversicherung über die Zugmaschinen Versicherung. Aber selbst wenn die Zeit drängen sollte, weil das Fahrzeug möglichst schnell zum Einsatz kommen soll, ist es nicht empfehlenswert, den erstbesten Tarif einer Zugmaschinen Versicherung zu wählen. Der Vergleich einer Zugmaschinen Versicherung, zum Beispiel mit einem Online-Tarifrechner, ist übersichtlich, unverbindlich, kostenlos und vor allem schnell. Anhand Ihrer individuellen Angaben liefert der Tarifrechner eine Liste mit möglichen Tarifen, die Ihren Anforderungen gerecht werden, und stellt diese im Hinblick auf Leistungsumfang und Kostenstruktur vergleichend gegenüber. Sie werden sehen, dass sowohl Preise als auch Leistungen von Anbieter zu Anbieter einer Zugmaschinen Versicherung mitunter stark variieren. Im besten Fall entscheiden Sie sich für einen Tarif zur Zugmaschinen Versicherung mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis. Ein direkter Online Abschluss ist fast immer möglich. Wer eine persönliche Bedarfsanalyse benötigt, der erhält diese von einem unabhängigen Versicherungsexperten zum Beispiel über unsere kostenlose Hotline. Ein persönliches Gespräch kann unter anderem bei Fragen nach einem erweiterten Leistungsumfang sinnvoll sein oder ob die Flottenversicherung eventuell die individuell bessere Versicherungslösung ist.

 

Kann ich die Versicherungsbeiträge von der Steuer absetzen?

Auch im Hinblick auf die steuerliche Absetzbarkeit muss bei der Zugmaschinen Versicherung unterschieden werden zwischen den Bereichen Haftpflicht- und Kaskoversicherung.

Kfz-Haftpflicht der Zugmaschinen Versicherung

Wird die Zugmaschine für gewerbliche Zwecke genutzt, wie das meistens der Fall sein wird, dann gelten die Beiträge für die Kfz-Haftpflichtversicherung der Zugmaschinen Versicherung als Absicherung des betrieblichen Risikos und damit als Betriebsausgaben. Geben Sie diese bei der Steuererklärung an, dann minimieren sie die Steuerlast. Sollte die Zugmaschine privat genutzt werden, zum Beispiel als ein Oldtimer Traktor, gelten die Beiträge für die Zugmaschinen Versicherung als Vorsorgeaufwendungen und können ebenfalls steuerlich abgesetzt werden. Zu beachten ist jedoch die jährliche Höchstgrenze, welche für Arbeitnehmer 1.900 Euro beträgt und für Selbstständige 2.800 Euro. Diese Summe kann bereits durch andere Vorsorgeaufwendungen, wie Renten- oder Krankenversicherungsbeiträge ausgeschöpft sein.

Teil- und Vollkasko der Zugmaschinen Versicherung

Im gewerblichen Bereich ist es ebenfalls möglich, die Beiträge für die Teil- und Vollkaskoversicherung der Zugmaschinen Versicherung als Betriebsausgaben steuerlich geltend zu machen. Anders sieht es jedoch bei privater Nutzung einer Zugmaschine aus. Der Kaskobereich fungiert nicht als Vorsorgeaufwendung und unterliegt damit keiner privaten steuerlichen Vergünstigung.

 

Worauf muss ich bei der Kündigung meiner Zugmaschinen Versicherung achten?

Grundsätzlich ist die Kündigung einer Zugmaschinen Versicherung ohne Angabe von Gründen mit Ablauf der Versicherungspolice möglich. Die Kündigung muss dem Versicherer in schriftlicher Form mindestens einen Monat vor Laufzeitende vorliegen. Da eine Zugmaschinen Versicherung häufig zum Ende eines Kalenderjahres ausläuft, muss die Kündigung jeweils zum 30.11. erfolgen.  Geht die Kündigung nicht oder nicht rechtzeitig ein, verlängert sich der Vertrag zur Zugmaschinen Versicherung bei den meisten Anbietern stillschweigend um ein weiteres Jahr.

Neben der ordentlichen Kündigung hat der Versicherungsnehmer der Zugmaschinen Versicherung in bestimmten Fällen auch das Recht auf eine außerordentliche Kündigung. Hierbei beträgt die Kündigungsfrist ebenfalls einen Monat. Besondere Gründe liegen beispielsweise vor, wenn der Versicherer eine Beitragserhöhung ankündigt, wenn ein Schadensfall eingetreten ist oder wenn die betreffende Zugmaschine veräußert oder stillgelegt wurde.

Sofern die Zugmaschine noch genutzt wird, sollte eine Kündigung immer nur dann erfolgen, wenn möglichst übergangslos ein neuer Tarif zur Zugmaschinen Versicherung abgeschlossen wird. Dazu besteht eine gesetzliche Notwendigkeit.

 

Worauf muss ich bei einem Wechsel meiner Zugmaschinen Versicherung achten?

Der Anbieterwechsel einer Zugmaschinen Versicherung sollte zeitlich möglichst lückenlos erfolgen. Das bedeutet zum einen, dass zum jeweiligen Zeitpunkt eine ordentliche oder eine außerordentliche Kündigung der Zugmaschinen Versicherung möglich sein muss. Zum anderen sollte der neue Tarif der Zugmaschinen Versicherung unmittelbar an den alten anschließen. Ansonsten besteht nicht nur kein Versicherungsschutz über die Zugmaschinen Versicherung, Sie machen sich sogar strafbar, wenn Sie die Zugmaschine weiterhin im Straßenverkehr nutzen sollten.

Ist ein lückenloser Tarifwechsel der Zugmaschinen Versicherung gewährleistet, kann sich dieser nach einem umfassenden Vergleich vor allem im Hinblick auf einen günstigeren Beitrag und/oder einen höheren Leistungsumfang lohnen. Online-Tarifrechner oder ein neutraler Versicherungsfachmann können passende Angebote zur Verfügung stellen. Die bereits erworbene Schadensfreiheitsklasse bleibt bei einem Wechsel des Anbieters erhalten und Sie beginnen nicht wieder von vorne, unfallfreie Jahre „anzusammeln“. Lassen Sie sich aber nicht von besonders günstigen Angeboten locken. Ein niedriger Beitrag sollte niemals zu Lasten des nötigen Versicherungsumfangs gehen. Im schlimmsten Fall sind Sie unterversichert und zahlen im Schadensfall sogar noch drauf.