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kostenloses Gehaltskonto

Was ist ein Gehaltskonto?

Das Gehaltskonto ist ein klassisches Girokonto auf das der Arbeitgeber das monatliche Gehalt überweist. Lohn oder Gehalt wird heute nicht mehr in bar wöchentlich ausbezahlt, sondern unbar auf das Gehaltskonto überwiesen. Als Arbeitnehmer müssen Sie Ihrem Betrieb Ihre Kontoverbindung für die Überweisung mitteilen. Wer noch kein Girokonto führt, muss also spätestens mit Arbeits- oder Ausbildungsbeginn ein Gehaltskonto eröffnen.

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Wie eröffne ich ein Gehaltskonto?

Das Gehaltskonto eröffnen Sie bei einer Bank Ihrer Wahl. Wenn Sie die Kontoeröffnung persönlich vornehmen möchten, ist dies bei einer Filialbank direkt vor Ort jederzeit möglich. Sie unterzeichnen die erforderlichen Unterlagen bei einem Mitarbeiter und erhalten direkt Ihre Kontodaten zur Weitergabe an den Arbeitgeber.

Möglich ist auch die Kontoeröffnung bei einer Direktbank im Internet. Hier tragen Sie in der Regel die geforderten Daten online ein und drucken die Unterlagen zwecks Unterzeichnung aus. Die Legitmationsprüfung führen Sie per Video- oder Postidentverfahren durch.

Welche Unterlagen benötige ich für die Gehaltskontoeröffnung?

Wenn Sie ein Gehaltskonto eröffnen möchten, handelt es sich um ein Girokonto. Jeder, der volljährig ist und einen Wohnsitz in Deutschland hat, kann das Konto eröffnen. Für minderjährige Auszubildende gibt es bei den meisten Banken spezielle Girokontenangebote, die in der Regel bis zum Erreichen einer bestimmten Altersgrenze kostenlos geführt werden. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung der Eltern zur Kontoeröffnung notwendig. Grundsätzlich sind bei Eröffnung des Gehaltskontos folgende Dokumente erforderlich:

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass
  • unterzeichneter Kontoeröffnungsantrag
  • Einverständniserklärung zur Abfrage der Schufa-Daten
  • Gehaltsnachweise sofern ein Dispo beantragt werden soll

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In der Regel bieten Banken keine Guthabenzinsen für ein Gehaltskonto. Wenn Sie am Ende des Monats einen Teil des Gehalts als Reserve zurücklegen möchten, eröffnen Sie einfach zusätzlich ein Tagesgeldkonto bei Ihrer Bank. Das Geld, das Sie nicht benötigen, buchen Sie einfach auf das Tagesgeldkonto um und erhalten dafür Zinsen. Wenn Sie Geld benötigen, können Sie jederzeit auf das Konto zugreifen.

Peter Escher hilftIhr Verbraucherexperte

Kann ein Sparkonto als Gehaltskonto genutzt werden?

Es ist nicht möglich, das Gehalt auf ein Sparkonto überweisen zu lassen. Das Sparkonto dient nicht der Abwicklung des täglichen Zahlungsverkehrs, es ist nicht möglich, Daueraufträge einzurichten oder Lastschriften abbuchen zu lassen. Wenn Sie regelmässig einen Teil Ihres Gehalts zurücklegen möchten, empfiehlt sich ein Tagesgeldkonto. Vom Tagesgeld können Sie jederzeit Umbuchungen auf ein Referenzkonto veranlassen, wobei es sich in der Regel um Ihr Girokonto handelt. Das Tagesgeld überzeugt üblicherweise mit einem besseren Guthabenzins, Ihr Kapital ist dort jederzeit verfügbar

Gibt es ein kostenloses Gehaltskonto?

Verschiedene Banken haben ein kostenloses Gehaltskonto im Angebot. Unter Umständen ist die kostenfreie Kontoführung an einen monatlichen Mindestgeldeingang oder andere Bedingungen geknüpft. Wenn Sie Wert auf ein kostenloses Gehaltskonto legen, sollten Sie die Bedingungen ebenso wie die enthaltenen Leistungen genau prüfen: Welche Services sind in der kostenfreien Kontoführung enthalten? Einige Banken bieten zwar ein Gratis-Gehaltskonto, berechnen aber für einzelne Dienstleistungen hohe Gebühren, so dass das Konto letztlich doch teurer als geplant ausfällt.

Wer eine kostenloses Gehaltskonto bevorzugt, sollte vor allem die Angebote der Direktbanken prüfen. Die Banken haben oftmals kostenfreie Girokonten mit ausgezeichneten Leistungen im Portfolio. Gerade wenn Sie auf eine persönliche Beratung und eine Filiale vor Ort verzichten können, ist eine Direktbank eine gute Wahl.

Welche Leistungen bietet das Gehaltskonto?

Das Gehaltskonto ist ein Girokonto über das der tägliche Zahlungsverkehr abgewickelt wird. Der Arbeitgeber überweist den Lohn auf das Konto. Regelmässige Zahlungen wie Miete oder Strom werden ebenso über das Konto gebucht wie einmalige Überweisungen von Rechnungen oder Lastschriftabbuchungen. Verschiedene Leistungen im Überblick:

  • Barauszahlungen und Einzahlungen
  • Daueraufträge
  • Überweisungen
  • Lastschriften
  • ec-Karte
  • Kreditkarte
  • Online-Banking
  • Dispo bei entsprechender Bonität

Worauf sollte ich bei einem Gehaltskonto Vergleich achten?

Legen Sie idealerweise zunächst fest, welche Leistungen für Sie besonders wichtig sind. Wenn Sie häufig unterwegs sind und Bargeld verfügen möchten, spielt die Geldautomatendichte der gewählten Bank eine wichtige Rolle. Einige Banken berechnen eine monatliche Pauschale, in der bestimmte Leistungen enthalten sind. Prüfen Sie, wie viele Buchungen in der Grundpauschale enthalten sind und für welche Buchungen separate Gebühren in Rechnung gestellt werden. Wenn Sie stets ein hohes Guthaben auf dem Gehaltskonto unterhalten, achten Sie auf die Guthabenverzinsung. Handelt es sich um ein Gehaltskonto mit Dispo, ist der Sollzins wichtig. Wählen Sie ein Gehaltskonto mit Online-Kontoführung sollte das Banking den neuesten Sicherheitsanforderungen entsprechen.

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Checkliste für ein Gehaltskonto

MoneyCheck | kostenloses GehaltskontoVerschiedene Kriterien spielen bei der Entscheidung für ein Gehaltskonto eine Rolle. Idealerweise bedenken Sie bei Ihrer Auswahl folgende Faktoren:

  • Konto bei einer Filial- oder Direktbank
  • Was kostet die Kontoführung?
  • Sind Kredit- und Girocard inklusive?
  • Wie ist die Geldautomatendichte?
  • Sind Abhebungen an Automaten kostenfrei?
  • Wie viele Buchungen sind in der kostenfreien Kontoführung enthalten?
  • Wie hoch sind die Dispozinsen?
  • Gibt es eine Guthabenverzinsung?

Wenn Sie häufig im Ausland unterwegs sind, sollten Sie auch die Kosten Barverfügungen in anderen Ländern in Ihre Überlegungen einbeziehen.

Gibt es einen Dispo auf dem Gehaltskonto?

Ob Sie einen Dispositionskredit auf Ihrem Gehaltskonto erhalten, liegt im Ermessen der Bank. Üblicherweise gewähren Kreditinstitute das zwei- bis dreifache des monatlichen Nettogehalts als finanzielle Reserve. Einige Banken räumen den Dispo automatisch auf Grundlage der monatlichen Geldeingänge ein, bei anderen müssen Sie als Kontoinhaber den Kontokorrentkredit beantragen. Oftmals wird der Kredit erst nach Beendigung der Probezeit bereitgestellt. Voraussetzung für die Einräumung des Dispos ist eine positive Schufa-Auskunft. Bei negativen Merkmalen in der Schufa sehen Banken in der Regel von der Krediteinräumung ab.

Einen Dispo können Sie bis zur eingeräumten Grenze ausnutzen. Auf den in Anspruch genommenen Kreditbetrag berechnet die Bank Sollzinsen. Wenn Sie den Dispo auf dem Gehaltskonto regelmässig beanspruchen oder das Konto sogar dauerhaft im Soll führen, ist das recht teuer. In diesen Fällen ist die Umschuldung in einen Ratenkredit zu empfehlen. Handelt es sich hingegen um eine kurzfristige Überziehung, ist der Dispo eine gute Wahl.

Darf das Gehalt auf ein fremdes Konto gezahlt werden?

Aufgrund des Geldwäschegesetzes lehnen Banken es in der Regel ab, Zahlungen für dritte Personen auf Girokonten zu verbuchen. Gesetzlich sind die Banken verpflichtet, zu prüfen, dass Geldeingänge zu Gunsten des Kontoinhabers erfolge, Zahlungen für andere sind also nicht zulässig. Nach Angaben von Stiftung Warentest reicht es nicht aus, dass die Person, für die das Geld bestimmt ist, eine Kontovollmacht erhält. Ehepaare, bei denen die Gehälter auf ein gemeinsames Konto eingehen sollen, sollten also ein Gemeinschaftskonto eröffnen.

Was ist die Gehaltskontonummer?

Die Gehaltskontonummer ist die IBAN Ihres Girokontos. Sofort nach Kontoeröffnung erhalten Sie die Nummer, die sich aus

  • einem Länderkennzeichen
  • einer Prüfsumme
  • der Bankleitzahl und
  • Ihrer Kontonummer

zusammensetzt. Geben Sie Gehaltskontonummer direkt an Ihren Arbeitgeber weiter damit das Gehalt überwiesen werden kann.

Eine Kreditkarte für das Gehaltskonto beantragen

Da es sich bei einem Gehaltskonto um ein normales Girokonto handelt, erhalten Sie bei den meisten Banken eine Kreditkarte zu Ihrem Konto. Welche Karte ausgehändigt wird, ist von den Bedingungen des Kreditinstituts abhängig. Es gibt verschiedene Arten von Kreditkarten für Gehaltskonten:

  • Chargecard mit monatlicher Abrechnung, das heißt, das Zahlungsziel wird bis zum Fälligkeitstermin aufgeschoben
  • Revolvingcard, zum Fälligkeitstermin zahlen Sie nur einen bestimmten Betrag zurück, der restliche Schuldbetrag wird als Kredit gewährt, auf den Saldo werden Sollzinsen berechnet
  • Debitcard, die Karte funktioniert wie eine Girocard, Zahlungen werden direkt dem Konto belastet
  • Prepaidkarte, um die Karte einzusetzen muss vorher Guthaben aufgeladen werden

Besonders gängig ist die Chargecard, die von den meisten Banken ausgehändigt wird. Bei nicht ausreichender Bonität geben die Banken üblicherweise keine Kreditkarte zum Gehaltskonto aus. In diesen Fällen bietet sich die Prepaidkarte als ideale Alternative an.

Gehaltskonto – Direktbank oder Filialbank?

Ob Sie Ihr Gehaltskonto bei einer Direkt- oder Filialbank führen, bleibt ihnen überlassen. Direktbanken bieten oftmals eine kostenfreie Kontoführung. Wenn Sie auf eine persönliche Beratung verzichten können und Ihr Konto online im Internet führen, liegen Sie mit dem Gehaltskonto bei einer Direktbank richtig. Legen Sie Wert auf eine Ansprechpartner, den Sie auch persönlich kontaktieren können, ist die Filialbank passend.

Ein Gehaltskonto für Auszubildende

Mit Beginn der Ausbildung benötigen junge Leute ein Girokonto damit der Arbeitgeber die monatliche Vergütung überweisen kann. Oftmals finden Sie in diesem Bereich kostenfreie Angebote, die sich speziell an Auszubildende oder Studierende richten. Die Banken führen das Gehaltskonto bis zum Ende der Ausbildung oder einem bestimmten Alter kostenfrei. Ob ein Ausbildungsvertrag als Nachweis vorgelegt werden muss, hängt von den Bestimmungen der Bank ab. Minderjährige Azubis benötigen zur Kontoeröffnung die Zustimmung der Eltern oder Erziehungsberechtigten. Einen Dispo erhalten Auszubildende frühestens bei Volljährigkeit.

Das Gehaltskonto wechseln

Ein Wechsel des Gehaltskontos ist jederzeit möglich. Wichtig ist, dem Arbeitgeber rechtzeitig die neue Gehaltskontonummer mitzuteilen, damit die monatliche Lohnüberweisung entsprechend umgestellt werden kann. Idealerweise eröffnen Sie bei einem Gehaltskontowechsel zunächst ein neues Girokonto. Nun ändern Sie alle Buchungen und lassen diese über das neue Konto laufen. Schauen Sie sich am besten die Kontoauszüge des letzten Jahres an. Auf diese Weise vergessen Sie bei der Umstellung auch keine jährlichen oder halbjährlichen Zahlungen. Handelt es sich um Lastschriftabbuchungen muss der Zahlungsempfänger über die neue Kontoverbindung in Kenntnis gesetzt werden. Erfahrungsgemäß dauert es einige Zeit, bis alle Buchungen umgestellt werden konnten – beide Konten sollten daher für einen gewissen Zeitraum parallel laufen. Das alte Gehaltskonto sollten Sie erst endgültig löschen, wenn keine Buchungen mehr darüber abgewickelt werden. Einige Banken bieten einen Kontowechselservice und übernehmen die Umstellung für Sie, erkundigen Sie sich am besten bei Kontoeröffnung nach den Möglichkeiten.

Was passiert bei einer Lohnpfändung?

Ein Gläubiger hat nach den Regelungen der Zivilprozessordnung das Recht, offene Forderungen im Rahmen der Zwangsvollstreckung über eine Lohnpfändung durchzusetzen. Liegt eine Lohnpfändung vor, muss der Arbeitgeber den pfändbaren Anteil des Gehalts berechnen. Um seine Forderung durchzusetzen, benötigt der Gläubiger einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss der beim Gericht beantragt werden muss. Dieser Beschluss wird dem Arbeitgeber zugestellt. Es ist nicht zulässig, das gesamte Einkommen zu pfänden. Bestimmte Freibeträge sind abhängig von der Anzahl der Unterhaltsberechtigten einzuhalten. Bestimmte Bezüge wie Vergütungen für Mehrarbeit, Urlaubsgeld oder Weihnachtsgeld sind unpfändbar. Der Arbeitgeber berechnet den pfändbaren Teil des Einkommens und führ diesen Teil an den Gläubiger ab. Der Arbeitnehmer erhält die Auszahlung seines Arbeitseinkommens nur in Höhe des unpfändbaren Lohns.