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Girokonto für Schüler

Je früher Kinder und Jugendliche lernen mit dem Geld umzugehen, desto besser. Ein Girokonto für Schüler ist ideal um das Taschengeld einzuteilen oder Geldgeschenke sicher aufzubewahren. Schüler lernen, wie Sie Geld am Automaten verfügen und zahlen mit der Geldkarte bargeldlos ihre Einkäufe. Auf diese Weise gelingt das Finanzmanagement auch später vollkommen mühelos. Die meisten Banken haben ein kostenloses Schülerkonto im Angebot.

Wissenswertes zum Girokonto für Schüler

Ohne Girokonto kommt heute niemand mehr aus – wichtige Zahlungen werden über das Konto abgewickelt. Das Girokonto für Schüler ist als perfekter Einstieg geeignet. So lernen Kinder und Jugendlich bereits früh den richtigen Umgang mit dem Konto. In der Regel bieten Banken ab einem Alter von sieben Jahren das Schülerkonto in Form eines Taschengeldkontos an. Mit sieben Jahren sind Kinder eingeschränkt geschäftsfähig und können im Rahmen ihres Taschengeldes über das Girokonto verfügen.

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Was ist ein Girokonto für Schüler?

Das Girokonto für Schüler wird von den meisten Banken mit einer kostenfreien Kontoführung angeboten. Die Kontoführung erfolgt ausschließlich im Haben, die Einräumung eines Dispos bei Minderjährigen ist nicht üblich. Verfügungen dürfen nur aus dem Guthaben erfolgen. In den meisten Fällen zahlen Eltern das Taschengeld mit einem Dauerauftrag auf das Konto ein. Auf dem Girokonto bewahren Schüler das Taschengeld sicher auf. Kontoauszüge sorgen dafür, dass Schüler jederzeit den Überblick über die finanzielle Situation behalten. Bei vielen Banken gibt es inzwischen Apps, die einen Online-Zugriff per Smartphone ermöglichen. So haben Schüler ihr Konto auch von unterwegs aus im Blick.

Wie unterscheidet sich ein Girokonto für Schüler vom Erwachsenenkonto?

Ein Schülerkonto wird im Unterschied zum klassischen Girokonto ohne einen Dispo bereitgestellt und nur im Guthaben geführt. Darüber hinaus gibt es bestimmte Leistungen wie eine Kreditkarte oder andere Kontokarten bei einem Schülerkonto gar nicht oder erst an einem bestimmten Alter. Kinder erhalten ohnehin keine klassische Kreditkarte bei der das Zahlungsziel verschoben wird sonder lediglich Prepaid-Karten für Verfügungen aus Guthaben.

Ihr Verbraucherexperte bei Moneycheck.de

Je früher Kinder lernen, mit dem Taschengeld umzugehen, desto besser. Der Gesetzgeber sieht ab sieben Jahren eine eingeschränkte Geschäftsfähigkeit vor. Das heißt, Kinder können dann im Rahmen ihres Taschengeldes Rechtsgeschäfte eingehen. Wichtig ist, dass es sich um Beträge handelt, die dem Alter angemessen sind.

Damit die Kleinen den sicheren Umgang mit dem Girokonto für Schüler lernen, eröffnen Sie für Ihren Sprössling am besten frühzeitig ein Konto. Vielleicht händigen Sie einen Teil des Taschengeldes zunächst in bar aus und überweisen einen Anteil auf das Konto des Kindes. Sind die Kinder älter, bekommen Sie eine Geldkarte für die Abhebung am Geldautomaten - üben Sie den sicheren Umgang mit dem Automaten sicherheitshalber einige Male, bevor das Kind allein abhebt!

Peter Escher hilftIhr Verbraucherexperte

Wie ist die Geschäftsfähigkeit im Bürgerlichen Gesetzbuch für Kinder geregelt?

Unter sieben Jahren sind Kinder noch nicht geschäftsfähig, Über Konten, die auf den Namen der Kinder geführt werden, können in diesem Alter nur die Eltern verfügen. Zwischen sieben und achtzehn Jahren sind Kinder und Jugendliche eingeschränkt geschäftsfähig Damit macht auch die Verwendung eines Schülerkontos Sinn. Das Bürgerliche Gesetzbuch regelt mit dem sogenannten Taschengeldparagraphen, dass Kinder und Jugendliche vor Erreichen der Volljährigkeit um Rahmen des Taschengeldes Geschäfte abschließen können. Genaue Regelungen mit konkreten Beträgen für ein bestimmtes Alter gibt es nicht. Bei Geschäften, die sich nicht mehr in Taschengeldhöhe bewegen ist die Zustimmung der Eltern erforderlich. Solange diese Zustimmung nicht erteilt wurde, ist der Abschluss schwebend unwirksam.

Was bedeutet die eingeschränkte Geschäftsfähigkeit für das Führen eines Schülerkontos?

Kinder und Jugendliche mit eingeschränkter Geschäftsfähigkeit können mit Zustimmung der Eltern ein Schülerkonto eröffnen. Auch Änderungen bedürfen der Zustimmung der Erziehungsberechtigten. Neben dem Kind haben auch die Eltern Zugriff auf das Konto. Barauszahlungen und Buchungen über das Girokonto für Schüler sind problemlos möglich. Ob die Banken eine ec- oder Girokarte aushändigen, ist vom jeweiligen Anbieter abhängig. Einige Banken händigen diese Karten erst ab einem Alter von 18 Jahren aus, während bei anderen Anbietern die Karte in der kostenfreien Kontoführung enthalten ist. Kinder und Jugendliche haben dann die Möglichkeit, bargeldlos mit der Karte zu bezahlen. Bei einigen Banken erhalten Schüler auch eine Prepaid-Kreditkarte. Die Karte wird nach Aufladung mit einem Guthaben wie eine Kreditkarte eingesetzt.

Was passiert bei nicht ausreichender Kontodeckung?

Die Gefahr, dass bei einer Zahlung mit der Girocard das Konto keine ausreichende Deckung aufweist, ist gegeben. In der Regel werden diese Zahlungen per Lastschrift vom Schülerkonto eingezogen. Reicht das Geld nicht aus, buchen Banken den Betrag zurück und lösen die Lastschrift nicht ein. Bei der Rückgabe werden Gebühren in Rechnung gestellt. Ob leichte Überziehungen in Ausnahmefällen zugelassen werden, liegt im Ermessen der Bank. Um Probleme zu vermeiden, sollten Schüler ihren Kontostand genau kennen oder vor einer Zahlung abfragen. Mit einer aufladbaren Kreditkarte bei der nur aus dem Guthaben verfügt werden kann, wird die Problematik umgegangen.

Wer kann ein Schülerkonto eröffnen?

Üblicherweise bieten Banken die Kontoeröffnung eines Taschengeldkontos ab einem Alter von sieben Jahren an. Das Girokonto für Schüler eröffnen die jungen Leute gemeinsam mit den Eltern. Die Zustimmung der Erziehungsberechtigung ist erforderlich, die Eltern unterzeichnen auch die entsprechenden Kontoeröffnungsunterlagen. Ob ein Elternteil oder beide Elternteile unterschreiben müssen, hängt vom Sorgerecht ab: Bei einem gemeinsamen Sorgerecht müssen beide Eltern unterzeichnen. Verfügt ein Elternteil über das alleinige Sorgerecht, reicht diese Unterschrift aus. In der Regel erwarten Banken die Vorlage eines Nachweises über das alleinige Sorgerecht. Unter Umständen verzichten einige Anbieter auch auf die Unterschrift durch beide Eltern, das hängt vom jeweiligen Anbieter ab.

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Checkliste für die Kontoeröffnung des Schülerkontos

MoneyCheck | Girokonto für SchülerEgal ob Sie das Girokonto für Schüler bei einer Filial- oder Direktbank eröffnen – die benötigten Unterlagen sind identisch:

  • Unterschrift der gesetzlichen Vertreter
  • bei alleinigen Sorgerecht eines Erziehungsberechtigten ein entsprechender Nachweis darüber
  • Unterzeichnung des Kontoeröffnungsvertrags
  • Kopie der Geburtsurkunde
  • Ausweisdokumente der Eltern und des Schülers

Unter Umständen erwarten Banken die Vorlage eines Schülerausweises. Darüber hinaus ist die Angabe der individuellen Steueridentifikationsnummer obligatorisch.

Wann sollte ein Girokonto für Schüler eröffnet werden?

In welchem Alter das Schülerkonto eröffnet wird, entscheiden üblicherweise die Eltern. Die eingeschränkte Geschäftsfähigkeit ermöglicht Rechtsgeschäfte im Rahmen des Taschengeldes ab sieben Jahren. Ob die Kinder bereits in diesem Alter ein Taschengeldkonto eröffnen oder erst später, liegt im Ermessen der Eltern. Ideal ist es, wenn die Kleinen möglichst früh den Umgang mit dem eigenen Bankkonto lernen um verantwortungsvoll mit dem Taschengeld umzugehen. Bei jüngeren Kindern ist es eventuell ratsam, einen bestimmten monatlichen Verfügungsrahmen festzulegen. Bei Banken gibt es verschiedene Modelle.

Was ist die Steueridentifikationsnummer?

Die Steuer-ID wurde im Jahr 2007 eingeführt. Seitdem verfügt jeder Bürger mit einem festen Wohnsitz in Deutschland über die elfstellige Ziffer. Die Nummer wird direkt nach der Geburt zugeteilt und bleibt unverändert bis zum Lebensende bestehen. Banken sind bei einer Kontoeröffnung verpflichtet, bei Neukunden die Steueridentifikationsnummer zu erfragen und festzuhalten. Wer die Steuer-ID für die Kontoeröffnung des Schülers nicht zur Hand hat, kann diese beim Bundeszentralamt für Steuern erfragen. Die Behörde benötigt dazu Name und Vornahme, Geburtsdatum, Geburtsort sowie die Anschrift. Aus Sicherheitsgründen wird die Steuer-ID stets schriftlich mitgeteilt.

Was ist die Identitätsprüfung?

Banken sind gesetzlichen Vorgaben nach verpflichtet, bei einer Kontoeröffnung die Identität des Kontoinhabers zu prüfen. Das schreibt die Abgabenordnung vor. Handelt es sich um ein Girokonto für Schüler bei einer Filialbank, prüft der Bankmitarbeiter die Ausweisdokumente direkt vor Ort. Dabei muss neben dem Ausweis des Kindes in der Regel auch die Geburtsurkunde des Kindes vorgelegt werden.

Wer das Konto bei einer Direktbank eröffnet, führt die Legitimationsprüfung entweder online per Videoident-Verfahren oder Postidentverfahren durch. Genaue Anweisungen über die Durchführung erhalten Sie von der Bank.

Welche Banken bieten ein Schülerkonto an?

Die meisten Banken haben Kinder- und Girokonten im Angebot. In der Regel bieten die Kreditinstitute auch eine kostenfreie Kontoführung an. Unterschiedliche Handhabungen gibt es bei den Altersgrenzen: Einige Anbieter führen das Schülerkonto ab einem Alter von sieben Jahren, andere ab 12 oder 14 Jahren. Es gibt keine einheitlichen Regelungen. Experten des Branchenverbandes Deutsche Kreditwirtschaft empfehlen das Taschengeldkonto ab zwölf Jahren. In diesem Alter sind Kinder üblicherweise in der Lage, ein Schülerkonto in Eigenregie zu führen. Auch die Ausgabe von Karten unterliegt keiner Regelung, viele Banken händigen die Girocard erst in einem Alter von 14 Jahren aus.

Oftmals ist es sinnvoll, das Girokonto für Schüler bei der Bank zu eröffnen, bei der auch die Eltern Kunde sind. Gerade wenn es sich um eine Filialbank handelt, in der ein persönlicher Ansprechpartner zur Verfügung steht, ist die Kontoeröffnung dort empfehlenswert.

Welche Altersgrenze gilt bei einem Girokonto für Schüler?

Wie bereits erläutert gibt es bei den Anbietern ein unterschiedliches Mindestalter für die Eröffnung des Schülerkontos. Auch wie lange das Girokonto für Schüler geführt wird, hängt vom jeweiligen Kreditinstitut ab. Einige Banken führen das Schülerkonto bis zum Beginn der Ausbildung kostenfrei, andere haben eine generelle Grenze bei Volljährigkeit. Hier sollten Sie vor Kontoeröffnung die Bedingungen im Einzelfall genau prüfen. Ein Test aus Januar 2019 von Stiftung Warentest ergab, dass mindestens 100 Banken ein kostenfreies Konto für Kinder und Jugendliche anbieten.

Wer kann über das Schülerkonto verfügen?

Neben dem Schüler haben die Eltern üblicherweise Verfügungsberechtigung über das Girokonto für Schüler. Ab welchem Alter Kinder im Rahmen des Taschengeldes allein Transaktionen über das Konto vornehmen können, hängt vom Anbieter ab. Gesetzlich gilt ab einem Alter von sieben Jahren eine eingeschränkte Geschäftsfähigkeit, so dass viele Banken die Verfügungen des Kindes auch ab diesem Alter vorsehen. Wann ein Online-Zugang für den Schüler gewährt wird, handhaben die Banken unterschiedliche. Bei einigen Anbietern gilt eine Altersgrenze von zehn Jahren, andere lassen den Online-Zugriff auch erst ab 14 oder 16 Jahren zu.

Was kostet ein Schülerkonto?

Üblich ist eine kostenfreie Bereitstellung des Girokontos für Schüler. Die meisten Banken bieten das Schülerkonto kostenfrei an. Welche Leistungen in der kostenlosen Kontoführung enthalten sind, ist vom Angebot abhängig. Unter Umständen fallen für einzelne Services Kosten an. So ist bei den einigen Banken eine Kreditkarte nicht im Angebt enthalten. Einige der Leistungen, die üblicherweise im kostenfreien Paket enthalten sind:

  • Girocard oder Debitkarte
  • Überweisungen, Daueraufträge
  • Lastschriftabbuchungen
  • Bargeldauszahlungen (in der Regel am Geldautomatennetz der Bank)
  • Online-Banking (bei einigen Banken altersabhängig)
  • Kontoauszüge online oder am Kontoauszugdrucker

Girokonto für Schüler bei einer Direktbank oder Filialbank?

Ob das Girokonto für Schüler bei einer Direktbank oder einer Filialbank geführt wird, hängt von den Ansprüchen ab. Handelt es sich um ein jüngeres Kind, bietet sich die Online-Kontoführung bei einer Direktbank nicht an. In der Regel gibt es bestimmte Altersgrenzen ab welchem Zeitpunkt ein Online-Zugriff möglich ist. Für Kinder ab sieben Jahren ist daher ein Schülerkonto bei einer Filialbank vermutlich besser geeignet. Ältere Schüler, die auch per Smartphone-App auf ihr Konto schauen möchten, liegen mit einer Direktbank richtig. Letztlich kommt es darauf an, was Schüler und Eltern von einem Girokonto und der Bank erwarten. Ist eine persönliche Betreuung erwünscht, ist eine Kontoeröffnung bei einer Filialbank zu empfehlen.

Welche Vorteile bietet das Schülerkonto?

MoneyCheck | Girokonto für Schüler

Kinder und Jugendliche lernen mit einem Girokonto für Schüler frühzeitig den Umgang mit bargeldlosem Zahlungsverkehr. Ab einem Alter von etwa zwölf lernen die kleinen Kontoinhaber im Rahmen des Taschengeldes über das eigene Konto zu verfügen. Kinder und Jugendliche profitieren von verschiedenen Vorteilen wie

  • kostenfreier Kontoführung
  • Girocard und/oder Kreditkarte ab einem bestimmten Alter
  • Barverfügungen an Geldautomaten
  • bargeldlosen Zahlungen beim Einkaufen

Wie lange läuft ein Schülerkonto?

Die Laufzeit des Schülerkontos legen die Banken selbst fest. Üblich ist die kostenfreie Kontoführung bis zur Volljährigkeit, bei einigen Anbietern geht das Angebot noch über dieses Alter hinaus. Unter anderem endet die Laufzeit des Girokontos für Schüler auch mit Beginn der Ausbildung. Unter Umständen stellen die Banken zu den genannten Zeitpunkten auf eine kostenpflichtige Kontoführung um.

Welche Zinsen gibt es auf dem Girokonto für Schüler?

Üblicherweise zahlen Banken keine oder nur geringe Guthabenzinsen. Sollten Kreditinstitute das Guthaben auf dem Girokonto für Schüler zahlen liegen die Sätze bei höchstens 0.5 Prozent. Auch wenn es keine Guthabenzinsen gibt, punkten die Banken oftmals mit anderen Vergünstigungen. So bieten einige Banken ein Startguthaben das nach Eröffnung des Kontos gutgeschrieben wird. Andere Banken locken neue Kunden mit Prämien, Vergünstigungen oder Gutscheinen.

Gibt es Girokonto für Schüler mit Startguthaben?

Verschiedene Anbieter setzen auf das Startguthaben bei Kontoeröffnung um Neukunden zu gewinnen. Bei einigen Banken ist die Zahlung des Startguthabens an einen bestimmten Mindestgeldeingang oder andere Bedingungen geknüpft. Häufig bieten Kreditinstitute eine Gutschrift von bis zu 50 Euro bei Eröffnung eines Girokontos für Schüler. Dazu kommen weitere Vergünstigungen wie Shoppinggutscheine oder ähnliches. Einige Banken versenden einen regelmäßigen Newsletter mit verschiedenen Rabatt-Codes. Bei minderjährigen Kontoinhabern erfolgt die Zustellung an die Eltern.

Welche Bankkarten gehören zum Schülerkonto?

Die meisten Banken händigen Bankkarten erst ab einem bestimmten Alter aus. Üblich ist die Ausgabe der Karten ab 12 oder auch 14 Jahren. Jüngere Kinder erhalten bei einigen Banken eine Servicekarte die nur einen eingeschränkten Funktionsumfang bietet. Danach bekommen Schüler eine

  • Girocard
  • eine ec-Karte oder
  • eine Kreditkarte

um über ihr Girokonto für Schüler zu verfügen und die Karte im bargeldlosen Zahlungsverkehr einzusetzen. In der Regel müssen Eltern der Kartenausgabe zustimmen.

Gehört eine Kreditkarte zum Girokonto für Schüler, handelt es sich um eine Karte auf Guthabenbasis. Bevor eine Zahlung mit der Prepaid-Karte möglich ist, wird entsprechendes Guthaben auf die Karte geladen. Gerade für eine Auslandsaufenthalt des Schülers ist diese Art der Kreditkarte perfekt geeignet.

Welche Buchungen laufen über das Girokonto für Schüler?

Über das Schülerkonto werden verschiedene Transaktionen abgewickelt. Junge Kunden haben die Möglichkeit,

  • Überweisungen
  • Daueraufträge
  • Lastschriftabbuchungen

über das Konto zu tätigen. Per Dauerauftrag erhalten Kinder und Jugendliche in der Regel das Taschengeld ihrer Eltern auf das Schülerkonto. Auch Einkünfte aus einem ersten eigenen Job können über das Konto gebucht werden.

Zahlungen, die Schüler bargeldlos mit der Geld- oder Girokarte in Geschäften tätigen werden ebenfalls dem Konto belastet. Wichtig ist, bei Einsatz der Karte immer auf eine ausreichende Deckung zu achten.

Barauszahlungen vom Girokonto für Schüler

Barauszahlungen vom Schülerkonto sind üblicherweise mit eine Girocard, einer ec-Karte oder einer Kreditkarte möglich. Kostenfreie Auszahlungen erhalten Schüler bei den meisten Banken an Geldautomaten des eigenen Servicenetzes. Handelt es sich um eine Direktbank, stehen ebenfalls Automaten verschiedener Filialbanken für eine kostenlose Auszahlung bereit. Zusätzlich arbeiten Direktbanken oftmals auch mit verschiedenen Supermärkte oder Tankstellen zusammen um den Service zu bieten. Zu beachten ist, dass es bei einigen Anbietern eine Mindesthöhe bei der Auszahlung gibt. Es gibt Banken, bei denen eine Mindestabhebung von 50 Euro festgelegt ist, gerade bei jüngeren Schülern ist diese Summe jedoch oft zu hoch, da Kinder und Jugendliche zur geringere Beträge abheben. Bei Kontoeröffnung sollten Sie dieses Kriterium im Blick haben.

Bareinzahlungen auf das Girokonto für Schüler

Soll Bargeld auf das Schülerkonto eingezahlt werden, ist das bei einer Filialbank problemlos in der jeweiligen Filiale möglich. In der Regel gibt es Automaten an denen das Geld auf das Konto eingezahlt werden kann. Direktbanken regeln die Möglichkeit, Bargeld auf das Girokonto für Schüler einzuzahlen unterschiedlich. Einige Banken arbeiten mit Supermarktketten zusammen, bei denen das Geld an der Kasse auf das Konto eingezahlt werden kann. Unter Umständen ist ein Umweg über das Konto der Eltern hilfreich: Eltern zahlen das Geld auf das eigene Girokonto ein und überweisen den Betrag auf das Schülerkonto des Sprösslings.

Girokonto für Schüler im Vergleich

Vor einer Kontoeröffnung ist ein Vergleich verschiedener Angebote zu empfehlen. Bei den meisten Banken gibt es ein kostenfreies Schülerkonto. Entscheidend ist, dass das Konto möglichst bis zur Volljährigkeit kostenlos geführt wird und zusätzliche Serviceleistungen wie die Bereitstellung einer Kredit- oder Girokarte kostenfrei bleiben. Folgende Faktoren sollten Sie bei einem Vergleich genauer im Blick haben:

  • kostenfreie Kontoführung
  • Girokarte und/oder Kreditkarte in der kostenfreien Kontoführung enthalten
  • Möglichkeiten und Kosten von Bargeldabhebungen
  • Möglichkeiten und Kosten von Barzeinzahlungen
  • Prämien und Startguthaben
  • etwaige Guthabenverzinsung
  • weitere Serviceleistungen wie Smartphone-Apps oder Online-Banking
  • Möglichkeite einer späteren Umstellung auf ein kostenfreies klassisches Girokonto

Ist eine Anbieterwechsel beim Schülerkonto möglich?

Der Wechsel zu einer anderen Bank ist bei einem Schülerkonto problemlos möglich. In der Regel gibt es auf einem Girokonto für Schüler wenig regelmäßige Abbuchungen, so dass eine Umstellung auf ein neues Konto innerhalb kurzer Zeit durchzuführen ist. Geht das Taschengeld der Eltern auf dem Konto ein, müssen die Eltern lediglich den Dauerauftrag anpassen. Bei einem Girokontowechsel wird empfohlen, die Konten für einen Zeitraum von einigen Monaten parallel zu führen. Aufgrund der geringen Anzahl von Buchungen können Sie bei einem Schülerkontowechsel darauf abhängig von den Umsätzen verzichten.

Checkliste für den Schülerkontowechsel

Folgende Checkliste unterstützt bei einem Schülerkontowechsel:

  • verschiedene Anbieter vergleichen
  • das neue Konto eröffnen
  • bestehende Daueraufträge umstellen
  • Lastschriftempfänger über die neue Kontoverbindung in Kenntnis setzen
  • Kontoasuzüge sichern
  • das alte Schülerkonto kündigen
  • nicht mehr benötigte Kontokarten entwerten oder zurückgeben

Was passiert bei Volljährigkeit des Schülers?

Ob das Schülerkonto bei Volljährigkeit des Schülers auf eine kostenfreie Kontoführung umgestellt wird, legt der Anbieter in seinen Bedingungen fest. Informieren Sie sich am besten bereits bei Kontoeröffnung, wie lange das Girokonto für Schüler kostenfrei geführt wird und ab welchem Zeitpunkt eventuell Gebühren in Rechnung gestellt werden. Bei zahlreichen Anbietern bleibt die Kontoführung auch ab dem 18. Lebensjahr gebührenfrei, ist jedoch unter Umständen dann an bestimmte Bedingungen geknüpft.

Wie wird das Girokonto für Schüler gekündigt?

In der Regel können Sie das Schülerkonto jederzeit kündigen. Die Kündigung sollte schriftlich bei der kontoführenden Bank erfolgen. Wechseln Sie mit dem Girokonto für Schüler zu einer anderen Bank, gibt es üblicherweise auch einen Wechselservice. In diesem Fall erteilen Sie dem neuen Kreditinstitut den Auftrag, das alte Girokonto zu kündigen und notwendigen Formalitäten zu übernehmen. Handelt es sich um einen Minderjährigen müssen die Eltern der Kontokündigung zustimmen.

Was ist der Unterschied zum Tagesgeldkonto?

Geldgeschenke zur Geburt, zur Taufe oder zu anderen Gelegenheiten sind üblich. Die meisten Eltern richten daher für den Nachwuchs ein Sparkonto ein. Sinnvoll kann auch ein Tagesgeldkonto sein, das in der Regel eine etwas bessere Verzinsung als ein Sparkonto bietet. Für jüngere Kinder, die das Konto noch nicht selbst nutzen, ist das Tagesgeldkonto eine gute Wahl. Doch spätestens wenn die Taschengeldzahlungen über das Konto erfolgen sollen, ist ein Tagesgeldkonto nicht mehr passend. Das Tagesgeld dient lediglich zur Geldanlage und wiederkehrende Zahlungen, Barverfügungen oder Lastschriftabbuchungen sind nicht möglich. Bei einigen Banken erhalten Sie eine Kombination aus Tagesgeldkonto und Girokonto.

Freistellungsauftrag beim Girokonto für Schüler

Handelt es sich um ein Girokonto für Schüler mit Guthabenverzinsung sollten Sie an die Erteilung eines Freistellungsauftrags denken. Das Einkommensteuergesetz regelt die Entrichtung der Kapitalertragsteuer in § 44. Idealerweise unterzeichnen Sie den Auftrag direkt bei der Kontoeröffnung. Liegt kein Freistellungsauftrag vor, sind Banken zur Abführung der Abgeltungssteuer verpflichtet. Kindern, steht genau wie den Eltern ein Freibetrag in Höhe von 801 Euro jährlich zu. Die Zinseinkünfte der Kinder werden beim Freibetrag der Eltern nicht berücksichtigt. Liegt ein entsprechender Auftrag vor, berechnen Banken bis zur Höhe dieser Zinserträge keine Abgeltungssteuer. Wer Konten bei mehreren Banken unterhält, muss darauf achten, dass die Freistellungsaufträge den Freibetrag von 801 Euro nicht überschreiten.