Achtung, Autofahrer in NRW! Höhere Versicherungsbeiträge drohen

Bis zu 1,5 Millionen Autofahrern in Nordrhein-Westfalen droht im nächsten Jahr die Einstufung in eine kostenintensivere Regionalklasse. Ihre Versicherungsbeiträge werden teurer – nicht etwa, weil sie selbst in Unfälle verwickelt gewesen sind, sondern weil sie ihren Wagen im „falschen“ Zulassungsbezirk angemeldet haben. In Bezirken, in denen sich die Schadensbilanz bei Autounfällen insgesamt verschlechtert hat, können die Versicherungsbeiträge angehoben werden.

Die Regionalstatistik des GDV gilt bundesweite

Am 30.8. veröffentlichte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) erneut seine unverbindliche Regionalstatistik. Ziel ist es, Schadenbilanzen auszuwerten und die Regionen zu identifizieren, wo es im Straßenverkehr besonders häufig  kracht. Hat man seinen Wohnort in einer solchen Region, kommen wahrscheinlich höhere Versicherungsbeiträge auf einen zu. Entscheidend für die Berechnung der Assekuranzen ist nämlich der Wohnort des Fahrzeughalters.

Der Norden des Landes schneidet hier vergleichsweise gut ab, während Fahrzeughalter in Großstädten mit steigenden Kosten rechnen müssen. Die beste Schadenbilanz zeigte die Region Uckermark in Brandenburg mit einem Drittel weniger Unfällen als im bundesdeutschen Durchschnitt. Am schlechtesten schnitt Berlin ab.

Was können Fahrzeughalter tun, deren Versicherungsbeiträge sich erhöhen?

Wer von seiner Versicherung über eine Erhöhung der Beiträge informiert wird, sollte umgehend sein Recht auf Sonderkündigung prüfen und gegebenenfalls zu einem günstigeren Anbieter wechseln.

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