24.04.18

Macht eine Restschuldversicherung Sinn?

Restschuldversicherungen werden von unterschiedlichsten Anbietern zusammen mit Krediten vergeben. Dazu zählen neben Banken auch Technik-Discounter oder Möbelhäuser.
Die Versicherung soll eigentlich davor schützen, Auswirkungen unvorhergesehener wirtschaftlicher Zwangslagen zu mindern. Konkret heißt das: Stirbt der oder die Versicherte oder wird arbeitslos, übernimmt die Restschuldversicherung entweder die Zahlung des offenen Kreditvolumens oder zahlt die Raten über die vereinbarte Zeit weiter.
Sinnvoll ist das aber nicht für jeden. Und rechtlich vorgeschrieben ist der Abschluss einer solchen Absicherung ebenfalls nicht.

Wer braucht eine Restschuldversicherung?

Generell ist der Abschluss einer Restschuldversicherung der Entscheidung des Kreditnehmers überlassen. Passt das Verhältnis von Kreditvolumen und Versicherungsbeitrag in einem Ihnen angebotenen Kredit nicht, sollten Sie sich nach einem alternativen Angebot umsehen.
Wenn Sie größere technische Anschaffungen über Finanzierungsangebote von Technik-Discountern oder Händlern realisieren, müssen Sie diese Kredite nicht mit einer Restschuldversicherung unterfüttern. Das Ausfallrisiko ist bei den kleineren Raten gering – und die Schuldenlast von vorn herein übersichtlich. Das zeigt auch die Laufzeit dieser Art Kredite: Sie liegt meist nicht über 5 Jahren.

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Kann ich die Restschuldversicherung frei wählen?

Wenn Ihnen ein Kredit angeboten wird und als Sicherheit eine Restschuldversicherung dienen soll, sind Sie damit meist an die Bank als Vermittler und an das in diesem Zuge vermittelte Unternehmen gebunden.

Wann wird die Restschuldversicherung nötig?

Ob Sie eine Restschuldversicherung brauchen, können Sie grundsätzlich selbst entscheiden. Auch die Suche nach alternativen Angeboten hängt damit zusammen und macht die Nutzung von Vergleichsportalen sinnvoll.

  • Ratenkredit
    Bei einem Ratenkredit ist der Abschluss einer Restschuldversicherung nicht nötig. Die Beiträge sind meist überproportional hoch. Und die abgesicherten Risiken sind häufig rein theoretischer Natur. Haben Sie bereits einen solchen kleineren Ratenkredit abgesichert, prüfen Sie eine Kündigung und Möglichkeiten eines Widerrufs.
  • Hohes Kreditvolumen: Prüfen Sie die Verträge
    Größere Kredite sollen meist mit einer zusätzlichen Sicherheit belegt werden. Dazu kann die Restschuldversicherung dienen. Die Bank kann eine solche Sicherheit verlangen. Wenn die Ihnen angebotenen Alternativen zu teuer erscheinen, suchen Sie unbedingt nach niedrigeren Angeboten. Sie können solche Angebote auch als Verhandlungsgrundlage mit in die Kreditverhandlungen einbringen. Schon kleinere Summen, die Sie monatlich sparen können, haben auf Dauer einen großen Effekt.
  • Ziel: Kreditabsicherung
    Sprechen Sie zur Kreditabsicherung über Alternativen mit Ihrer Bank. Möglicherweise kann eine andere Form der Kreditsicherheit vereinbart werden. Häufig werden Lebensversicherungen eingesetzt, die neben der Kreditabsicherung noch den Vorteil der individuellen Absicherung bieten und eine erweiterte Absicherung des Kreditnehmers selbst – nicht nur der Bank.

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