26.09.19

7 Tipps gegen Hitze

7 Tipps gegen Hitze – Wie überlebe ich die Bullenhitze mit Temperaturen von mehr als 35 Grad?

Die nächste Hitzewelle kommt auf uns zu. Damit Sie den Sommer gut überstehen, haben wir die wichtigsten Mit-der-Hitze-Leben-Tipps für Sie zusammengefasst:

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1. Kein Alkohol!

Hitze belastet den Kreislauf. Sie müssen diese Belastung nicht noch verstärken. Alkohol weitet die Blutgefäße und senkt damit den Blutdruck. Durch die Hitze wird der Effekt noch verstärkt. Als Folge wird der Kreislauf besonders stark belastet. Das kann sogar zu einem Zusammenbruch des Blutkreislaufs führen. Vor allem in der Mittagshitze kann dieser Effekt stark und plötzlich einsetzen- streichen Sie also das „Glas zum Essen“. Und halten Sie auch das Feierabendbier in deutlichen Grenzen. Denn schon die erhöhte Alkohol-Konzentration im Blut sorgt auch bis in den nächsten Tag hinein für Unwohlsein und einen unausgeglichenen Wasserhaushalt im Körper.

Übrigens: Die gefäßerweiternde Wirkung hat auch Koffein in Kaffee, schwarzem und grünem Tee. Reduzieren Sie das gleich mit. Vor allem, wenn Sie einen höheren Konsum haben und besonders dann, wenn Sie die Auswirkungen – zum Beispiel als leichten Schwindel – bereits fühlen. Erhöhen Sie dafür den Anteil von Wasser beim Essen. Mit Schorlen (natürlich nicht mit der Wein-Schorle!) oder mit ungemischtem Mineralwasser tun Sie Ihrem Körper etwas Gutes, denn Sie gleichen den durch Schwitzen erhöhten Wasserverlust angemessen durch „neues Wasser“ wieder aus.

Und mindestens genauso wichtig: Auch auf unerwünschte Wirkung von Medikamenten achten! Vor allem, wenn diese Medikamente eine Wirkung auf den Kreislauf haben sollen – ob mit Absicht oder als Nebenwirkung. Klären Sie im Zweifel mit Ihrem Arzt, worauf Sie verstärkt achten sollten.

2. Schatten suchen und regelmäßig eincremen

Auch wenn es noch so schön ist: Suchen Sie regelmäßig und häufig Schatten und halbschattige Plätze auf. Eine besondere Herausforderung stellt der „Tag am Strand“ dar. Wenn Sie gerade keinen Strandkorb ergattern konnten, nehmen Sie sich unbedingt einen verlässlichen Schattenspender mit! Sonnenschirme und Strandmuscheln oft sind das Mittel der Wahl. Aber achten Sie darauf, welchen Lichtschutzfaktor (LSF) Ihre Ausstattung hat! Eine einfache Strandmuschel hält nicht verlässlich UV- und Wärmebelastung ab! Auch ein dünner Sonnenschirm tut das nicht. Der LSF sollte höher als 50 liegen, damit die Schattenwirkung über den Tag einigermaßen ausreichend sein kann. Das bedeutet auch, dass Sie durch den Stoff nicht durchblicken können. Ein Indikator dafür, welches Equipment geeignet ist und welches nicht.

Ein guter Unterstand ersetzt übrigens nicht das Eincremen. Sonnenlicht wird zum Beispiel von der Wasseroberfläche und vom Sand reflektiert. Sie müssen also auch Ihre Haut zusätzlich schützen – mit Sonnencreme. Welcher Lichtschutzfaktor für Sie am besten ist, liegt auch am Hauttyp. In der Regel sollte er nicht niedriger als 30 sein, wenn Sie den ganzen Tag am Meer verbringen wollen. Übrigens: Auch wasserfeste Sonnencreme müssen Sie alle ein bis zwei Stunden nachcremen, damit der Schutz gewährleistet bleibt.

Denken Sie auch an:

  1. in der Sonne dauerhaft eine blickdichte Kopfbedeckung, vor allem für Kinder!
  2. lange, luftige Kleidung
  3. dauerhaften Aufenthalt im Schatten

3. Fenster auf oder Fenster zu?

Nicht jeder hat das Privileg, den Sommer über ganztags am Strand zu liegen – im Gegenteil. Zu Hause und im Büro drückt die Hitze umso mehr. Vor allem, wenn nach einigen Tagen Mauerwerk und Gebäude aufgeheizt sind und selbst ohne durchgehend Sonne für Schweiß auf der Haut sorgen.

Hier hilft eigentlich nur eins: Lüften Sie ausreichend, dauerhaft und durchgehend. Nutzen Sie Fenster, die nicht in der direkten Sonneneinstrahlung liegen und stellen Sie Ventilatoren auf. Hat jemand was gegen Durchzug? Zeigen Sie ihm dieses Video von Jörg Kachelmann 😉

Nur ist der Durchzug im Büro bisweilen vom unangenehmen Effekt herumfliegender Papiere und Dokumente begleitet – achten Sie also auf ein ausgeglichenes Verhältnis von Luftzufuhr und Arbeitsklima.

Und zu Hause? Kann ich das Fenster offenlassen, während ich auf Arbeit bin? Was, wenn dann jemand einbricht?

Die Hausratversicherung wird Ihnen mindestens grobe Fahrlässigkeit vorwerfen, wenn Sie einen Einbruchschaden melden und sich herausstellt, dass ein geöffnetes Fenster dabei eine Rolle gespielt hat. Sie können also zunächst einmal in Ihrer Police nachsehen, ob es die „Sommer-Option“ – also das Einräumen von grober Fahrlässigkeit – in Ihrer Police gibt. Doch das ist keine Garantie dafür, dass die Versicherung in jedem Fall zahlt. Denn Ihnen obliegen Sorgfaltspflichten. Und es kommt auf die konkrete Situation an. Es ist also ein Unterschied, ob Sie im Erdgeschoss für die Dauer Ihres Urlaubs das Fenster offenstehen lassen, oder ob Sie in der dritten Etage ein Fenster ankippen.

Darum unser Tipp: Machen Sie immer das Fenster zu, wenn Sie nicht da sind. Das spart Ihnen Diskussionen, wenn Sie ohnehin schon Ärger haben.

4. Viel trinken – und ausreichend essen!

Klar müssen Sie viel trinken – das ist nicht unbedingt der Geheimtipp gegen Hitze. Was aber eine wichtige Rolle spielt, wenn man sich wohlfühlen und nicht so matt sein will: Essen. Und zwar das richtige. Früchte, leichte Kost zum Frühstück und am Nachmittag, wenig bis nichts zum Mittag. Dafür immer mal wieder kleine Snacks zwischendurch und frische Sachen. Kurz: Lassen Sie es zugehen wie am Mittelmeer. Wenn Sie schon gerade nicht Urlaub machen, dürfen Sie sich zu Hause doch trotzdem so benehmen, als würden Sie im Süden leben. Denn die Temperaturen müssen Sie ja trotzdem ertragen.

5. Füße kühlen – in der Schüssel zu Hause

Für viele Menschen hat die Temperatur der Füße eine große Wirkung auf ihr Wohlgefühl. Und das Durchleiten von „erhitztem Blut“ durch kaltes Wasser kann tatsächlich messbare Effekte auf die Körpertemperatur haben. Also wenn Sie wollen, stellen Sie ruhig – vorausgesetzt Sie sind zu Hause sind und nicht gerade im Büro oder im Restaurant – Ihre Füße in eine Schüssel mit kaltem Wasser.

Wenn Ihnen das gut tut, kühlen Sie also regelmäßig Ihre Füße und ziehen Sie luftige Schuhe an. Aber glauben Sie nicht jedem Internet-Tipp. Mein „Favorit“: Die „Kälte-Sohlen“. Man soll seine Einlegesolen über mehrere Stunden im Gefrierfach des Kühlschranks abkühlen, so der „Tipp“. Am Morgen in die Schuhe gelegt, würde der kühlende Effekt sich übertragen. Aber mal ehrlich: Abgesehen von der unappetitlichen Vorstellung von Einlegesolen im Kühlschrank im Sommer, bleibt von dem Effekt nach den ersten paar Schritten nichts mehr übrig. Außer eine nasse Sohle vielleicht, die sich an Ihren Fuß klebt und eine Durchlüftung eher noch verhindert, als Kühlung befördert.

6. Keine Spitzenbelastungen

Kein Sport in der Hitze! Der Kreislauf hat mit Ihrer Kühlung genug zu tun. Sie müssen ihn nicht überfordern. Nutzen Sie bessere Luft am Morgen, möglicherweise auch am Abend, wenn es keine überdurchschnittliche Ozon-Belastung in Ihrer Gegend gibt [].

Trinken Sie mehr, je mehr Sie schwitzen. Aber nicht nur Wasser, sondern achten Sie auf Mineralstoffe, die Sie ebenfalls ausschwitzen und ersetzen müssen.

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7. Hören Sie auf Ihren Körper!

Es ist normal, bei großer Hitze matter und träger zu sein. Achten Sie trotzdem verstärkt auf Signale Ihres Körpers. Besonders, wenn Sie stärkeren Belastungen ausgesetzt sind. Erkennen Sie Anzeichen von Schwindel, haben ungewöhnliche Orientierungsschwierigkeiten oder leiden unter scheinbar unbegründeter Übelkeit und Kopfschmerzen?

Schalten Sie dann einen Gang zurück, suchen Sie sich ein schattiges, belüftetes Plätzchen und trinken Sie ein Glas Wasser oder eine Saftschorle. Im Zweifel rufen Sie einen Arzt, wenn es nicht besser wird oder Sie die Vermutung haben, dass Sie einer hitzebedingten Kreislaufschwäche nahe sind. Je älter Sie sind, desto wichtiger ist diese Sensibilität!