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Weihnachtsgeschenk Smartphone: Ab welchem Alter ist das sinnvoll?

Regelmäßig taucht die Frage auf: Sind die Kinder schon reif für ein Handy?

Handy oder Smartphone

Wichtig ist die grundlegende Unterscheidung zwischen Handys und Smartphones. Sie ist bei der Bewertung des richtigen Gerätes für die Kinder entscheidend. „Handy“ meint in diesem Zusammenhang das ursprüngliche Mobiltelefon mit ausschließlicher Telefon-Funktion.

Es wird unterschieden vom Smartphone, meist mit Touch-Oberfläche bedienbare Klein-Computer, über die wesentlich mehr Funktionen ausgeführt werden können: EMail, Chat, Spiele, Zugang zu Internet-Portalen, etc.

Schulzeit ist Smartphone-Zeit

Nahezu über alle pädagogischen Plattformen hinweg hat sich der Konsens durchgesetzt, dass Handy- und Smartphone-Nutzung frühestens ab dem Schulalter bedeutsam werden. Aber ab welcher Klassenstufe? Und aus welchen Gründen?

Der Alltag jüngerer Schüler

In den niedrigen Klassen sind vor allem Sicherheitsaspekte leitend. So müssen Kinder oft dann, wenn sie längere Schulwege haben oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen, erreichbar sein oder selbst ihre Eltern erreichen können, wenn es zu Verzögerungen kommt.

In fast allen Fällen genügt hier ein Handy. Mit voreingestellen Nummern und einer kontrollierbaren Prepaid-Karte bietet es in der Regel ausreichend Funktionalität, um das Kind unterwegs erreichen zu können und es eigenständig handlungsfähig zu machen, wenn es den Bus verpasst hat oder doch noch zu einem Schulfreund mitgeht.

Das richtige Smartphone-Alter

Hauptsächlicher Nutzwert eines Smartphones ist seine Internet-Fähigkeit. Und hier sollen meist gezielt bestimmte Plattformen besucht werden, weil Freunde des Kindes bereits dort sind und ein verstärktes Bedürfnis nach Austausch besteht.

Richtlinie kann hier die Altersbeschränkung der Plattformen selbst sein. Der Messenger-Dienst WhatsApp erlaubt die Nutzung erst ab 16 Jahren. Und die Social-Media-Plattform Facebook erlaubt den Eintritt in einen gesicherten Bereich erst ab 13 Jahren.

Letztlich sollte das konkrete Erleben des Kindes eine Rolle spielen und seine soziale Reife.

Das Kombi-Modell: Eltern und Kinder

In jüngerem Alter ist die unbeschränkte Nutzung von Smartphones eher unangebracht. Viele Kinder können dennoch auf bestimmte Funktionen zurückgreifen, indem sie die Geräte ihrer Eltern mit deren Unterstützung und Anleitung nutzen. So können gezielt bspw. Videos produziert werden oder kindgerechte Apps zum Spielen und Lernen genutzt werden.

Manche Geräte verfügen über einen Bereich, der speziell für die Nutzung durch Kinder eingerichtet ist. Eltern stellen hier vorher ein, welche Funktionen und Internetdienste genutzt werden dürfen. Das Telefon wird bei der Übergabe entsprechend nur für den Kinderbereich entsperrt. So sind die Daten der Eltern sicher und das Kind hat einen eigenen Freiraum, um sich auszuprobieren.

Alternativen zum Smartphone

Unter Umständen können andere Geräte die Bedürfnisse des Kindes decken. So leisten bereits verschiedene Kameras oder auch iPods Video- und Spiele-Funktionen und erlauben eine umfangreiche Nutzung auch „offline“.

In jedem Fall sollten Eltern bewusst und verantwortungsvoll gemeinsam mit den Kindern agieren. Meistens lernen auf diese Weise alle was dazu.