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Können Sie mit Ihrem Handy kochen?

WLAN, drahtlose Festnetz-Telefone und Handys: Wir funken viel, um miteinander zu reden und uns Bilder, Videos und Audios von Erlebnissen zukommen zu lassen.

Das läuft über elektromagnetische Felder. Sie erzeugen Wellen, mit denen die technischen Sender und Empfänger miteinander „reden“ – und dazwischen Menschen und Tiere. Ist das nicht gesundheitsschädlich?

Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) stellt keine schädliche Wirkung durch elektromagnetische Felder fest

Für die Unbedenklichkeit nach gesetzlichen Maßstäben ist unter anderem das BfS zuständig. Es lässt regelmäßig prüfen, ob Auswirkungen elektromagnetischer Felder auf Wachstum und Entwicklung von Tieren und Pflanzen beobachtbar sind und Hinweise auf Krankheiten im Zusammenhang mit elektromagnetischen Feldern zu entdecken sind.

Mitte 2017 heißt die gute Nachricht: Keine akute Gefährdung durch elektromagnetische Strahlung.

Das heißt aber auch: Langzeitstudien liegen noch nicht vor. Um vorsorglich zunächst theoretische Risiken zu mindern rät das Bundesamt aktuell zur Verringerung der Handy- und Mobilfunknutzung.

Was könnte passieren?

Kurz gesagt: Nicht besonders viel. Die Auswirkung elektromagnetischer Felder ist hauptsächlich eine Erwärmung von Haut oder Gewebe. Allerdings so gering, dass das Bundesamt schreibt:

„Nach dem derzeitigen wissenschaftlichen Kenntnisstand gibt es keine wissenschaftlich belastbaren Hinweise auf eine Gefährdung von Tieren und Pflanzen durch hochfrequente elektromagnetische Felder unterhalb der Grenzwerte.“

Die Grenzwerte werden einerseits durch die „Internationale Kommission für den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (ICNIRP)“ , andererseits vom Umweltbundesamt festgelegt. Die Internationale Kommission legt den Grenzwert für die Aufnahme (SAR-Wert) von Energie aus Feldern von Mobiltelefonen bei 2,0 W/kg fest. Das Umweltbundesamt in Verbindung mit dem Umweltabzeichen „Blauer Engel“ legt den Wert sogar auf 0,6 W/kg fest.

Können Sie also mit Ihrem Handy kochen?

Nein, mit keinem Modell am Markt kriegen Sie das hin – auch nicht durch stundenlange Nutzung.

Machen Sie trotzdem mal eine Pause. Und prüfen Sie, was Ihr Handy abstrahlt. Das BfS hat dafür eine Datenbank der Handymodelle erstellt.