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Klang aus Licht – Solarstrom macht Festival-Laune

Nicht immer von weit her – Strom von der Wiese

Nachhaltigkeit ist keine Hexerei. Aber man muss es schon wollen. Das zeigt sich bei den Vorbereitungen zum Solarstrom-betriebenen Festival in Braunschweig.

Im Juni wird hier der Anspruch verantwortungsvollen Handelns auf die Musik- und Festival-Umgebung übertragen: Mit Essen und Trinken aus der Region, mit recycelten Materialien und DIY-Angeboten.

Kevin Kurmann, Leiter des Projekts, skizziert im Interview mit studie38.de, was die Organisatoren so vorhaben: Autoreifen werden zur Deko, Fleisch kommt vom Bio-Bauern in der Nähe und auch das Bier ist lokal.

Stromproduktion: Photovoltaik vor Ort

Aber nicht nur die Müllvermeidung und das Objekt-Recycling sind Ziel „für ein bisschen Spaß“. Kern der Aktion ist eigentlich die Stromerzeugung komplett über Photovoltaik.

Das ganze Festival soll darauf basierend mit Strom versorgt werden.

Kurmann: „Wir haben uns gedacht, dass wir nachhaltige Energien zum Anfassen laut bewerben, indem wir zeigen, dass man mit ein paar Photovoltaikmodulen ein komplettes Festival versorgen kann. Wir verwandeln Sonnenenergie in feinste Klänge und Licht.“

Daneben bieten die Veranstalter tagsüber verschiedenartige Workshops an. Der Tag soll zum Erlebnis werden – der ganze Tag.

Pilotprojekt mit Nachhaltigkeits-Test

Das Team arbeitet ehrenamtlich. Kommerzieller Erfolg wird nicht angestrebt. Aber es soll eine Wirkung gezeigt werden: Nachhaltigkeit lässt sich auch mit größeren Veranstaltungen verfolgen.