Was hat es mit dem Minuszins auf sich?

In regelmäßigen Abständen unterbieten sich verschiedene Finanzportale gegenseitig mit einem Kreditangebot mit Minuszins. Was auf den ersten Blick nach einem extrem günstigen Kredit aussieht, kann jedoch auch negative Auswirkungen haben.

Was bedeutet ein Minuszins?

Wenn ein Kredit mit einem Minuszins vergeben wird, dann zahlt der Kreditnehmer am Ende weniger zurück, als er sich geliehen hat. Dieses Angebot gilt jedoch nicht für alle Interessenten, denn der Zinssatz richtet sich bei jedem Kredit nach der Bonität des Kunden. Das gilt natürlich auch für diese Angebote. Der Kunden gibt jedoch alle seine Daten preis, und das für einen geringen Nutzen. Denn hinter dem vermeintlich günstigen Angebot steckt natürlich Kalkül.

Gut zu wissen: Es existiert eigentlich kein Minuszins. Die Vergleichsportale, welche diese außergewöhnlichen Kredite ab und zu vermitteln, beteiligen sich einfach an den monatlichen Raten.

Die Anbieter wollen neue Kunden akquirieren

Nichts im Leben ist umsonst, und so auch nicht die Kredite mit Minuszins, bei denen der Verbraucher auf den ersten Blick sogar noch etwas Geld verdient. Denn er muss alle seine Daten offenlegen, teilweise sogar online den Zugriff auf sein Bankkonto gewähren. Um die Kontrolle zu behalten, haben die Finanzportale für ihr Angebot strikte Regeln: Selbstständige und Freiberufler sind raus, es müssen genau 1000 Euro für 12 Monate aufgenommen werden und und jeder Kunde kann das Angebot nur einmal in Anspruch nehmen. Eine kluge Marketingaktion ist das auf jeden Fall, den es zieht die Aufmerksamkeit auf sich. Dennoch sollte man nicht vergessen, dass jeder Kredit bei der SCHUFA Auswirkungen hat. Die 1000 vermeintlich günstiger Euro können einem also im Weg stehen, wenn man eine größere Summe aufnehmen möchte.

 

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